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Nokia fährt Handyproduktion herunter

Forschungszentren zusammengefasst: 320 Experten bekommen Kündigung. Der weltgrößte Mobiltelefonhersteller Nokia schließt ein Forschungszentrum in Finnland und entlässt alle 320 Beschäftigten. In einem großen Werk in Salo, einer Stadt in Südwestfinnland, wird die Produktion gedrosselt. Teile der Belegschaft würden zeitweise gekündigt.
/ Achim Sawall
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Der finnische Mobilfunkkonzern Nokia konzentriert seine Forschungs- und Entwicklungsstandorte und fährt die Produktion in einem wichtigen Werk um 20 bis 30 Prozent herunter. "Die Pläne für die Drosselung der Produktion in Sato spiegeln die gesunkene Nachfrage wider", sagte Juha Putkiranta, Leiter des Bereiches "Demand Supply Network Management" bei Nokia. Auf Rotationsbasis sollen hier jeweils 20 bis 30 Prozent der Belegschaft zeitweise die Kündigung erhalten. Die Fertigung in der Fabrik mit insgesamt 2.500 Beschäftigten soll aber weiterlaufen.

Ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Jyvaskyla, im Süden Finnlands, werde geschlossen und alle 320 Beschäftigten entlassen. Die Aktivitäten werden an den Standorten Tampere, Oulu, Salo und Helsinki konzentriert. Weltweit würden zudem 90 Nokia-Beschäftigte entlassen.

Im Januar 2009 hatte der Handyhersteller Einsparungen angekündigt, nachdem der Gewinn im vierten Quartal 2008 um 69 Prozent auf 576 Millionen Euro gesunken war. Der Gewinn im Geschäftsjahr 2008 lag bei 4 Milliarden Euro.


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