Twitter bleibt kostenlos
Twitter werde Gebühren für kommerzielle Accounts einführen, hatte BrandRepublic(öffnet im neuen Fenster) am Dienstag vermeldet und das mit einem Zitat von Twitter Gründer Biz Stone belegt, das aber bei weitem nicht so eindeutig war, wie die Überschrift suggeriert.
Die Meldung hatte bei Twitter-Nutzern für viel Aufsehen und Kopfschütteln gesorgt. Schließlich sind geschäftliche und private Twitter-Accounts oft nicht zu trennen.
Es bleibt allerdings unklar, wie Twitter mit seinem Dienst Geld verdienen will. Dieser ist kostenlos für Nutzer, Werbung gibt es auf den Seiten nicht. Die Risikokapitalgeber, die Twitter derzeit finanzieren, werden das sicher nicht auf Dauer tun.
Angesichts der Aufregung meldete sich Twitter offiziell per Blog zu Wort: Man denke seit über einem Jahr laut über die wachsende geschäftliche Nutzung von Twitter nach und plane in diesem Jahr die Einführung umsatzbringender Produkte, heißt es in dem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster).
Wie auch immer die kostenpflichtigen Angebote aussehen werden, eines soll sich nicht ändern: Twitter soll von allen, auch von Firmen, weiterhin kostenlos genutzt werden können. Es gehe um Zusatzdienste, und nicht darum, die bestehenden Angebote kostenpflichtig zu machen. Noch aber gebe es nichts Konkretes anzukündigen, so Biz Stone.
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