AMD muss Verkauf seiner Werke verschieben
AMD muss bis zur kommenden Woche warten, um die Zustimmung der Aktionäre für die Aufspaltung des Unternehmens zu erlangen. Dann hofft man mehr Investoren von dem Plan zu überzeugen . Der Halbleiterhersteller will aus Geldmangel seine Fabriken in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Investmentkonzernen aus Abu Dhabi auslagern, die bereits große Anteile an der US-Firma halten. Sie schießen zwischen 3,6 bis 6 Milliarden US-Dollar in die Foundry, die auch für andere Chipentwickler fertigen soll. Die Dresdner Chipfabrik wechselt dabei den Besitzer. Die Investmentfirmen Mubdala und ATIC (Advanced Technology Investment Co.) erlangen so die Mehrheit an der Foundry. Mubadala stellt AMD zudem 800 Millionen US-Dollar in bar zur Verfügung.
AMD schreibt seit neun aufeinanderfolgenden Quartalen rote Zahlen. Die AMD-Aktie brach nach der Bekanntgabe am 11. Februar 2009 um 11 Prozent ein. Insgesamt verlor das Wertpapier in den letzten drei Monaten 28 Prozent seines Wertes.
Die meisten Analysten gehen davon aus, dass die Aufspaltung AMDs weiter wie geplant vollzogen werden kann. AMD-Chefjustiziar Harry Wolin sagte, dass bislang 42 Prozent der Stimmberechtigten über den Teilungsplan abgestimmt hätten, 97 Prozent votierten dafür. Die Aktionärsversammlung wurde auf den 18. Februar 2009 verschoben.
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