• IT-Karriere:
  • Services:

AMD muss Verkauf seiner Werke verschieben

Zu wenige Aktionäre unterstützen den Plan bislang

Der Halbleiterhersteller AMD muss seine Pläne zur Auslagerung der Fertigung in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Investmentkonzernen aus Abu Dhabi verschieben. Zu wenige Aktionäre haben der komplizierten Umstrukturierung bislang zugestimmt. Die Aktie brach um 11 Prozent ein.

Artikel veröffentlicht am ,

AMD muss bis zur kommenden Woche warten, um die Zustimmung der Aktionäre für die Aufspaltung des Unternehmens zu erlangen. Dann hofft man mehr Investoren von dem Plan zu überzeugen. Der Halbleiterhersteller will aus Geldmangel seine Fabriken in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Investmentkonzernen aus Abu Dhabi auslagern, die bereits große Anteile an der US-Firma halten. Sie schießen zwischen 3,6 bis 6 Milliarden US-Dollar in die Foundry, die auch für andere Chipentwickler fertigen soll. Die Dresdner Chipfabrik wechselt dabei den Besitzer. Die Investmentfirmen Mubdala und ATIC (Advanced Technology Investment Co.) erlangen so die Mehrheit an der Foundry. Mubadala stellt AMD zudem 800 Millionen US-Dollar in bar zur Verfügung.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, München
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

AMD schreibt seit neun aufeinanderfolgenden Quartalen rote Zahlen. Die AMD-Aktie brach nach der Bekanntgabe am 11. Februar 2009 um 11 Prozent ein. Insgesamt verlor das Wertpapier in den letzten drei Monaten 28 Prozent seines Wertes.

Die meisten Analysten gehen davon aus, dass die Aufspaltung AMDs weiter wie geplant vollzogen werden kann. AMD-Chefjustiziar Harry Wolin sagte, dass bislang 42 Prozent der Stimmberechtigten über den Teilungsplan abgestimmt hätten, 97 Prozent votierten dafür. Die Aktionärsversammlung wurde auf den 18. Februar 2009 verschoben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. Roccat Kain 122 Aimo für 53,99€, Roccat Kain 200 Aimo für 74,99€)

HansImGlück 11. Feb 2009

SO wie es bei jeder Auflösung einer Firma passiert, aber in Endeffekt kommt genau diese...

Bedingungsloses... 11. Feb 2009

Bei der Lage würde ich mal übers Bedingungslose Grundeinkommen mit Mwst nachdenken...

gdasfqewrqw2314 11. Feb 2009

Das ist nur der natürliche Lauf der Dinge. Werde mal älter, dann wirst auch DU das kapieren.

Idee 11. Feb 2009

Eine Fabrik in Abu Dhabi hätte den Vorteil, dass sich die Chips günstiger und...


Folgen Sie uns
       


Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte)

Wir haben Siri, den Google Assistant und Alexa aufgefordert, uns zu Weihnachten etwas vorzusingen.

Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte) Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


    Threadripper 3990X im Test: AMDs 64-kerniger Hammer
    Threadripper 3990X im Test
    AMDs 64-kerniger Hammer

    Für 4.000 Euro ist der Ryzen Threadripper 3990X ein Spezialwerkzeug: Die 64-kernige CPU eignet sich exzellent für Rendering oder Video-Encoding, zumindest bei genügend RAM - wir benötigten teils 128 GByte.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Ryzen Mobile 4000 (Renoir) Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
    2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
    3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

      •  /