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Infocus sieht sich nach einem Käufer um

Projektorhersteller schreibt rote Zahlen. Der Projektorhersteller Infocus meldet für das vierte Quartal 2008 einen Umsatzrückgang von 70,6 auf 51,4 Millionen US-Dollar und erwirtschaftete dabei einen Nettoverlust von 13,1 Millionen US-Dollar. Derweil prüft das Unternehmen Übernahmeangebote.
/ Jens Ihlenfeld
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Infocus schreibt weiter rote Zahlen. Nicht nur im vierten Quartal 2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust, auch im Gesamtjahr ist das Ergebnis negativ: Es steht ein Nettoverlust von 23,0 Millionen US-Dollar in den Büchern. Der Umsatz ging dabei von 308,2 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 255,7 Millionen US-Dollar zurück.

Die Wirtschaftskrise macht auch Infocus zu schaffen. Das Unternehmen reagierte Mitte Dezember mit Restrukturierungsmaßnahmen, um die Kosten zu senken. Künftig sollen 50 bis 55 Millionen US-Dollar Umsatz pro Quartal ausreichen, um den Break-Even zu erreichen.

Parallel zu den Zahlen für das vierte Quartal kündigte Infocus auch eine Zusammenarbeit mit Thomas Weisel Partners an, um Übernahmeangebote für Infocus zu prüfen. Man suche angesichts des niedrigen Aktienkurses eine bessere Alternative für die Aktionäre, erklärte Infocus-Chef Bob O’Malley.


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