Plastic Logic Reader - erste Partner bekannt

Als Betriebssystem kommt Win CE zum Einsatz. Die Bücher werden über einen Windows-PC oder Mac erworben und können danach in den Plastic Logic Reader übertragen werden. Die Anbindung an ein Mobilfunknetz ist anders als bei Amazons Kindle 2 nicht geplant, auch WLAN wurde bisher nicht erwähnt.
Der Plastic Logic Reader versteht verschiedene Dateiformate(öffnet im neuen Fenster) . Darunter PDF, ePUB, eReader, ASCII-Textdateien, RTF- und HTML-Dateien. Mit Microsoft Office erstellte Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien lassen sich ebenfalls wiedergeben. Außerdem können JPEG-, PNG- und BMP-Bilder dargestellt werden. DRM-Systeme, darunter das von Adobe, werden ebenfalls unterstützt. Das Open Document Format (ODF) findet sich bisher nicht in der Liste, obwohl Plastic Logic auf seiner Website damit wirbt, mehrere offene Dokumentenformate zu berücksichtigen. Damit sind in dem Fall aber wohl eher weit gebräuchliche Formate gemeint.
Auf den Plastic Logic Reader muss zwar noch länger gewartet werden. Erste Partner, die Inhalte für das Gerät liefern(öffnet im neuen Fenster) , wurden nun aber genannt. Dazu zählen werden Zeitungen wie die Financial Times und USA Today, der E-Book-Händler Fictionwise und Vertriebspartner wie Ingram Digital, LibreDigital und Zinio. Letztere sollen – wohl vor allem kostenpflichtige – digitale Ausgaben von weiteren Zeitungen, Magazinen und Büchern liefern.
Außerdem bietet Plastic Logic auf seiner Website ein Formular, über das sich weitere potenzielle Partner melden können. Die Klassifizierungsmöglichkeiten sind dabei sehr interessant: An verschiedene Formen gedruckter Inhalte wurde gedacht, bei Onlinepublikationen gibt es hingegen nur die Publikationsform des Blogs. Alle weiteren Varianten fehlen.
Vor der Markteinführung im Jahr 2010 sollen mit Partnern und wichtigen Kunden Testläufe und Pilotversuche stattfinden. Damit soll im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2009 begonnen werden.



