Plastic Logic Reader - erste Partner bekannt

E-Book-Reader für Geschäftsleute kommt 2010

Kaum hat Amazon.com seinen E-Book-Reader Kindle 2 vorgestellt, da ruft sich Plastic Logic wieder in Erinnerung. In diesem Jahr wird es zwar nichts mehr mit dem Plastic Logic Reader, der Hersteller nannte aber erste Partner für sein digitales Lesegerät mit großem Bildschirm.

Artikel veröffentlicht am ,

Plastic Logic Reader
Plastic Logic Reader
Der Plastic Logic Reader ist mit 21,58 x 27,94 cm im Vergleich zum Kindle 2 und Sonys E-Book-Readern recht groß, zeigt Magazine aber dafür fast in Originalgröße und nicht im Taschenbuchformat. Dennoch soll das Gerät nicht dicker sein als 7 mm und nur rund 170 Gramm wiegen. Das Display stammt von E-Ink und soll wie das ganze Gerät leicht biegbar sein. Die Betriebsdauer gibt Plastic Logic mit mehreren Tagen an.

Stellenmarkt
  1. Leitung Sachgebiet Campusnetz (w/m/d)
    Universität Konstanz, Konstanz
  2. IT Systemadministrator (m/w/d)
    DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Arnstadt
Detailsuche

Als Betriebssystem kommt Win CE zum Einsatz. Die Bücher werden über einen Windows-PC oder Mac erworben und können danach in den Plastic Logic Reader übertragen werden. Die Anbindung an ein Mobilfunknetz ist anders als bei Amazons Kindle 2 nicht geplant, auch WLAN wurde bisher nicht erwähnt.

Der Plastic Logic Reader versteht verschiedene Dateiformate. Darunter PDF, ePUB, eReader, ASCII-Textdateien, RTF- und HTML-Dateien. Mit Microsoft Office erstellte Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien lassen sich ebenfalls wiedergeben. Außerdem können JPEG-, PNG- und BMP-Bilder dargestellt werden. DRM-Systeme, darunter das von Adobe, werden ebenfalls unterstützt. Das Open Document Format (ODF) findet sich bisher nicht in der Liste, obwohl Plastic Logic auf seiner Website damit wirbt, mehrere offene Dokumentenformate zu berücksichtigen. Damit sind in dem Fall aber wohl eher weit gebräuchliche Formate gemeint.

Plastic Logic Reader
Plastic Logic Reader
Mehr Details zum Funktionsumfang des Plastic Logic Reader will der Hersteller erst Anfang 2010 nennen. Erst im Laufe des kommenden Jahres soll das an geschäftliche Kunden gerichtete Gerät in den Handel kommen. Damit verspätet sich das Lesegerät. Ursprünglich wurde vom ersten Halbjahr 2009 gesprochen, die für den Januar 2009 geplante Ankündigung von Preis und Verfügbarkeit blieb jedoch aus.

Auf den Plastic Logic Reader muss zwar noch länger gewartet werden. Erste Partner, die Inhalte für das Gerät liefern, wurden nun aber genannt. Dazu zählen werden Zeitungen wie die Financial Times und USA Today, der E-Book-Händler Fictionwise und Vertriebspartner wie Ingram Digital, LibreDigital und Zinio. Letztere sollen - wohl vor allem kostenpflichtige - digitale Ausgaben von weiteren Zeitungen, Magazinen und Büchern liefern.

Außerdem bietet Plastic Logic auf seiner Website ein Formular, über das sich weitere potenzielle Partner melden können. Die Klassifizierungsmöglichkeiten sind dabei sehr interessant: An verschiedene Formen gedruckter Inhalte wurde gedacht, bei Onlinepublikationen gibt es hingegen nur die Publikationsform des Blogs. Alle weiteren Varianten fehlen.

Vor der Markteinführung im Jahr 2010 sollen mit Partnern und wichtigen Kunden Testläufe und Pilotversuche stattfinden. Damit soll im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2009 begonnen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Apple
Macbook-Nutzer berichten über gesprungene Displays

Zahlreiche Besitzer von Macbooks mit M1-Chip berichten über plötzlich gesprungene Displays - Apple geht von Fremdverschulden aus.

Apple: Macbook-Nutzer berichten über gesprungene Displays
Artikel
  1. Gesetz tritt in Kraft: Die Uploadfilter sind da
    Gesetz tritt in Kraft
    Die Uploadfilter sind da

    Ab sofort haften große Plattformen für die Uploads ihrer Nutzer. Zu mehr Lizenzvereinbarungen hat das bei der Gema noch nicht geführt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  2. Mercedes-Benz: Daimler rechnet mit Abbau von Arbeitsplätzen durch E-Autos
    Mercedes-Benz
    Daimler rechnet mit Abbau von Arbeitsplätzen durch E-Autos

    Mehr Elektroautos bei Daimler bedeuten nach Ansicht der Chefetage weniger Arbeitsplätze. Grund sei der einfachere Einbau eines Elektromotors.

  3. VW, BMW, Daimler: Jedes sechste Elektroauto ist von deutschem Hersteller
    VW, BMW, Daimler
    Jedes sechste Elektroauto ist von deutschem Hersteller

    Das Elektroauto gewinnt an Fahrt bei den deutschen Herstellern und Autokäufern. Bei Angebot und Nachfrage dominiert China.

jjr 14. Feb 2009

Ich erinnere nochaml an den iRex DR1000 http://www.irextechnologies.com/irexdr1000 für D...

jjr 11. Feb 2009

Naja, fallende Preise werden bekanntlich durch Stückzahlen und Konkurenz erreicht. iRex...

Blair 11. Feb 2009

der txtr ist diffus für "sommer" angekündigt. würde mich aber überhaupt nicht wundern...

Blair 11. Feb 2009

digitale bilderrahmen haben lcd-displays. die brauchen zwingend hintergrundbeleuchtung...

Blair 11. Feb 2009

kein wunder dass nichts verschoben wurde, der kindle wurde noch nicht mal angekündigt...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Acer XB323UGP (WQHD, 170Hz) 580,43€ • Acer XV340CKP (UWQHD, 144 Hz) 465,78€ • Razer BlackShark V2 + Base Station V2 Chroma 94,98€ • Mega-Marken-Sparen bei MM • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Alternate (u. a. AKRacing Core EX-Wide SE 248,99€) • Fallout 4 GOTY 9,99€ [Werbung]
    •  /