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SanDisk entwickelt Flashchips mit 8 GByte pro Die

X4-Bausteine sollen bereits 2009 ausgeliefert werden. Mit neuen Techniken für Multi-Cell-Flash will SanDisk die Kapazität von Flashspeicherkarten deutlich steigern. SD-Karten sollen so 64 GByte erreichen, microSD-Karten bis zu 16 GByte mit einem Die.
/ Nico Ernst
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SanDisk hat die X3 und X4 genannten Bausteine auf der derzeit in San Francisco stattfindenden ISSCC vorgestellt. Das berichtet CNET(öffnet im neuen Fenster) . Bei X3 werden drei Bits pro Zelle gespeichert, bei X4 sind es vier. SanDisk hat das Verfahren zusammen mit Toshiba entwickelt, die Controllertechnik gehört jedoch SanDisk alleine.

Mit einem X4-Die mit 43-Nanometer-Technik sollen 64 Gigabit pro Chip gespeichert werden, was 8 Gigabyte ergibt. Zwar gibt es schon weit größere Speicherkarten, diese benötigen dabei aber mehr Chips – im Endeffekt soll also der ohnehin schon niedrige Preis für Flashspeicher noch weiter sinken.

Bei den X3-Bausteinen mit einer Strukturbreite von 32 Nanometern passen 16 Gigabit auf ein Die, also 2 GByte. Dabei will SanDisk durch seine neuen Controller bis zu 8 MByte/s beim Schreiben erreichen. Die X4-Bausteine für größere Flashspeicher will SanDisk noch in der ersten Hälfte des Jahres 2009 auf den Markt bringen, einen Termin für die X3-Speicher gibt es noch nicht.


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