• IT-Karriere:
  • Services:

Flashspeicherhersteller Spansion Japan ist pleite

Konzernmutter sucht Käufer oder Partner

Die japanische Landestochter des Flashspeicherherstellers Spansion hat wegen eines Schuldenberges von 74,1 Milliarden Yen (629 Millionen Euro) Insolvenz beantragt. Das gesamte Unternehmen steckt in großen Schwierigkeiten.

Artikel veröffentlicht am ,

In der bisher größten Pleite für die japanische Wirtschaft im Jahr 2009 musste der Flashspeicherhersteller Spansion Japan am 10. Februar den Gang zum Insolvenzgericht in Tokio antreten. Am Mutterkonzern Spansion mit Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale sind der Computerhersteller Fujitsu mit 11,4 Prozent und AMD mit 8,7 Prozent beteiligt.

Stellenmarkt
  1. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

Als Ausweg aus der Krise sei ein Verkauf des Unternehmens möglich, so ein Sprecher. "Seit Ausbruch der Finanzkrise im letzten Jahr ging die gesamte Produktion zurück", erklärte er. Spansion Japan hat 1.350 Beschäftigte.

Spansion Japan litt unter hohen Investitionskosten für den Ausbau der Produktion und für Forschung und Entwicklung. Wie Spansion in den USA bekanntgab, war der Schritt zum Insolvenzgericht eine unabhängige Entscheidung der japanischen Tochter. Spansion erwartet keine nennenswerten Belastungen aus der Pleite ihrer Tochter in Japan. "Wir beabsichtigen, den Geschäftsbetrieb von Spansion Japan während der Restrukturierungsperiode aufrechtzuerhalten", sagte Spansion-Chef John Kispert.

Fujitsus Chipsparte, die Flashspeicher für Spansion Japan herstellt und vertreibt, werde die Geschäftsbeziehungen aufrechterhalten, erklärte ein Fujitsu-Sprecher. Ob Finanzhilfen fließen werden, wollte er nicht sagen.

Bertrand Cambou war am 2. Februar 2009 als Spansion-Konzernchef zurückgetreten. Zuvor hatte das Unternehmen eine Restrukturierung angekündigt, die in einem Verkauf der Firma oder im Zusammengehen mit einem Konkurrenten münden könne. Spansion ist der weltgrößte Hersteller von NOR-Flash.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 139€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Sony KD-55XG8096 55 Zoll (138,8 cm) für 529€, Sony UBPX800 4K UHD Blu-ray-Player für...
  3. 79€ (Vergleichspreise ab 108€)
  4. (u. a. Monster Hunter World für 17,99€, Human Fall Flat für 2,89€, The Outer Worlds - Epic...

nf1n1ty 10. Feb 2009

Gekaufte Technologie beudeutet aber noch keine Innovationskraft oder wissenschaftliches...

Paxter 10. Feb 2009

Der Grund für diesen Konsumhorror hat mit den Einkaufswagen angefangen, denn mit denen...


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

    •  /