Nikon bringt lichtstarke Normalbrennweite für Digitalkameras
Durch die kleinen Sensoren der APS-C-DSLRs ergibt sich ein Beschnittfaktor von rund 1,5. So wird aus dem 35-mm-Objektiv scheinbar ein 52,5-mm-Objektiv. Der APS-C-Sensor, der in vielen digitalen Spiegelreflexkameras eingesetzt wird, ist kleiner als das Kleinbildformat mit 24 x 36 mm, das bei Objektiven immer noch als Vergleichsmaßstab herhalten muss.
Das neue "AF-S DX Nikkor 35 mm 1:1,8 G" kann theoretisch auch an den Vollformatkameras wie der D700 und der D3 von Nikon eingesetzt werden. Dann wird allerdings nicht das ganze Format ausgeleuchtet, ein schwarzer, kreisförmiger Rand ist die Folge, den die Kameras automatisch wegschneiden. Dadurch sinkt die Auflösung etwas ab.
Das neue Nikon-Objektiv ist mit einem Ultraschallantrieb für den Autofokus ausgerüstet. Es kann auch an Kameras eingesetzt werden, die über keinen integrierten AF-Motor verfügen, wie die Nikon D40 oder D60.
Die Frontlinse dreht sich beim Scharfstellen nicht mit. Außerdem bleibt beim Fokussieren die Objektivlänge konstant. Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,3 m.
Das neue Nikon-Objektiv arbeitet mit zwei Fokusbetriebsarten: "M/A" (Autofokus mit Priorität der manuellen Scharfeinstellung) und "M" (manuelle Fokussierung). In der Fokusbetriebsart "M/A" kann während des Autofokusbetriebs direkt manuell eingegriffen werden. Das Objektiv besitzt zudem eine Gummidichtung, die das Eindringen von Feuchtigkeit am Bajonettanschluss verhindert. Das Objektiv misst 70 x 52,5 mm und wiegt rund 200 Gramm.
Das Nikon AF-S DX Nikkor 35 mm 1:1,8 G soll ab Mitte März 2009 erhältlich sein.