Abo
  • Services:

Irregexp soll Google Chrome schneller machen

Neue Implementierung Regulärer Ausdrücke für V8

Google hat seiner JavaScript-Engine V8, die im Browser Chrome zum Einsatz kommt, eine neue Implementierung Regulärer Ausdrücke verpasst. Irregexp ersetzt JSCRE.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Chrome 2.0.160.0 hat Google eine neue Entwicklerversion seines Browsers Chrome veröffentlicht. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört Irregexp, eine von Google entwickelte Implementierung Regulärer Ausdrücke. Irregexp baut auf der Infrastruktur von V8 zur Speicherverwaltung sowie nativen Codeerzeugung auf und ist gezielt auf Reguläre Ausdrücke optimiert, die in JavaScript-Applikationen im Web genutzt werden.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Zurich Gruppe Deutschland, Frankfurt am Main

Bislang setzt Google JSCRE ein, eine vom WebKit-Team weiterentwickelte Version von Philip Hazels PCRE. Damit erreichte Google eine hohe Kompatibilität, doch mit steigender Geschwindigkeit der JavaScript-Engine zeigte sich immer deutlicher, dass die Regulären Ausdrücke langsamer sind als der Rest. Also entwickelte Google eine eigene Implementierung, die ähnlichen Ansätzen folgt wie WebKits SquirrelFish Extreme oder Operas Carakan.

So übersetzt Irregexp Reguläre Ausdrücke zunächst in eine Automaton-Darstellung, die sich besser analysieren und optimieren lässt. Anschließend wird nativer Maschinencode erzeugt und versucht, durch weitere Optimierungen das zeitintensive Backtracking so weit wie möglich zu vermeiden.

Um eine möglichst hohe Kompatibilität der neuen Implementierung sicherzustellen, hat Google seinen Code gegen die Million populärsten Webseiten getestet, die in Googles Suchindex enthalten sind. Zudem hat Google aus diesen Seiten die mittlerweile dritte Version seines JavaScript-Benchmarks V8 erzeugt, der nun stärker auf Reguläre Ausdrücke testet.

Chrome 2.0.160.0 steht über den Developer-Channel des Browsers zum Download zur Verfügung.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate kaufen
  2. bei dell.com
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

spanther 11. Feb 2009

Erstens heist das "als ich" und zweitens, nö :-P Weil: Keine Macht den Trollen :-)

reQuiem64 09. Feb 2009

Ich glaube er wollte nur einmal einen Batzen Sachkenntnis in den Raum werfen.

Szczepan 09. Feb 2009

Auf Kosten der Persönlichen Daten/Statistiken. Na gut, dann kann man auch glücklich sein...

lev 09. Feb 2009

Klar, eine "Automaton"-Darstellung. Wie wäre es, das Wort mal zu ersetzen, dann merkt man...

debianer 09. Feb 2009

Ich sags ja nur ungern, aber: Der Grund für diesen massiven Speicherverbrauch IST die...


Folgen Sie uns
       


Oculus Go - Test

Virtual Reality für 220 Euro? Oculus Go überzeugt im Test.

Oculus Go - Test Video aufrufen
Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
Projektoren im Vergleichstest
4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
  2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
  3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /