Die Bundeswehr baut eine eigene Hackertruppe auf
Die deutschen Streitkräfte bauen die "Abteilung Informations- und Computernetzwerkoperationen" auf. Die bislang geheime Einheit umfasst 76 Hacker in Uniform und wird von Brigadegeneral Friedrich Wilhelm Kriesel geführt, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) . Standort der Cyberwar-Soldaten, die organisatorisch dem Kommando Strategische Aufklärung (KSA) angehören, sei die Tomburg-Kaserne in Rheinbach.
Bis 2010 soll die Truppe, die sich aus Fachbereichen für Informatik an den Bundeswehruniversitäten rekrutiert, einsatzbereit sein. Ziel sei das Eindringen, Spionieren, Manipulieren und Zerstören fremder Netzwerke.
Im Dezember 2008 hat das Kommando Strategische Aufklärung, das unter Kriesels Führung steht, in Gelsdorf (Rheinland) bereits offiziell das satellitengestützte Spionagesystem SAR-Lupe übernommen . Mit fünf Satelliten kann die SAR-Lupe nahezu weltweit, unabhängig von Tageslicht und Wetter, Bilder mit einer geometrischen Auflösungsfähigkeit von weniger als einem Meter erzeugen. Damit sei nahezu jeder beliebige Punkt auf der Erde "aufklärbar" , hieß es.
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