Die Bundeswehr baut eine eigene Hackertruppe auf

"Abteilung Informations- und Computernetzwerkoperationen" geschaffen

Die Bundeswehr baut eine eigene, bislang geheime Hackertruppe auf, deren Sitz in der Tomburg-Kaserne in Rheinbach bei Bonn sein soll. Die Cyberwar-Einheit trainiert die Penetration und Zerstörung fremder Netzwerke.

Artikel veröffentlicht am ,

Die deutschen Streitkräfte bauen die "Abteilung Informations- und Computernetzwerkoperationen" auf. Die bislang geheime Einheit umfasst 76 Hacker in Uniform und wird von Brigadegeneral Friedrich Wilhelm Kriesel geführt, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Standort der Cyberwar-Soldaten, die organisatorisch dem Kommando Strategische Aufklärung (KSA) angehören, sei die Tomburg-Kaserne in Rheinbach.

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Bis 2010 soll die Truppe, die sich aus Fachbereichen für Informatik an den Bundeswehruniversitäten rekrutiert, einsatzbereit sein. Ziel sei das Eindringen, Spionieren, Manipulieren und Zerstören fremder Netzwerke.

Im Dezember 2008 hat das Kommando Strategische Aufklärung, das unter Kriesels Führung steht, in Gelsdorf (Rheinland) bereits offiziell das satellitengestützte Spionagesystem SAR-Lupe übernommen. Mit fünf Satelliten kann die SAR-Lupe nahezu weltweit, unabhängig von Tageslicht und Wetter, Bilder mit einer geometrischen Auflösungsfähigkeit von weniger als einem Meter erzeugen. Damit sei nahezu jeder beliebige Punkt auf der Erde "aufklärbar", hieß es.

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MrX 13. Mai 2009

Was sollte deiner Meinung nach denn berichtet werden, wenn schon nicht das?

lolercoaster 10. Feb 2009

lol seid ihr pfeifen

spokenspok 09. Feb 2009

eine sachliche frage zum diesen interessanten thema bleibt offen: sind die satelliten für...

IhrName99999 09. Feb 2009

Ist er nicht. Denn ansonsten wüsste er dass man zum Beispiel nicht so einfach mitten in...



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