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PearC - PC mit MacOS X (Update)

Deutscher Händler sieht keine Probleme mit Apples EULA

Ein deutscher Händler bietet PCs mit vorinstalliertem MacOS X an und sieht sich dabei rechtlich auf der sicheren Seite. In den USA fing sich Psystar wegen ähnlicher Rechner einen noch laufenden Rechtsstreit mit Apple ein.

Artikel veröffentlicht am ,

Die in Gründung befindliche HyperMegaNet UG bewirbt auf PearC.de drei verschiedene Systeme in normalen PC-Gehäusen: den einfachen Office-Rechner "PearC Starter" ab 499,- Euro, den leistungsfähigeren "PearC Advanced" ab 799,- Euro und den High-End-PC "PearC Professional" ab 1.499,- Euro. Im Preis enthalten sind wahlweise Apples Betriebssystem MacOS X oder Windows Vista Home Premium. Weitere Windows-Versionen und ein Zweitbetriebssystem können hinzubestellt werden.

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In den USA prozessiert Apple gegen den Anbieter Psystar, da dieser unter anderem die Nutzungsbestimmungen von MacOS X verletzt hätte - das Betriebssystem darf gemäß Apple nur auf Macs respektive Apple-Hardware installiert werden. Noch gab es kein Urteil. Kritik gab es auch seitens der Hacker, deren kostenlos veröffentlichte MacOS-X-Modifikationen ungefragt von Psystar verwendet wurden.

MacOS X lässt sich in leicht modifizierter Form auf PCs installieren, was aber Probleme mit Betriebssystem-Updates nach sich ziehen kann und eine sorgfältige Auswahl der Hardware voraussetzt. Beim PearC wird vermutlich wie seitens Psystar auf bekannte Hacks gesetzt. Eine elegantere Lösung nennt sich EFI-X. Dabei handelt es sich um ein USB-Dongle, das die passende Boot-Umgebung für MacOS X bereitstellt. Auch hier wird jedoch nicht jede PC-Hardwarekombination unterstützt.

Auf seiner Website sieht sich HyperMegaNet UG auf der sicheren Seite und scheint keine Apple-Klage zu befürchten: "Die deutsche Gesetzgebung ist in diesem Fall auf der Seite der Endverbraucher. Endbenutzer-Lizenzverträge werden in Deutschland nur dann zum Vertragsbestandteil, wenn sie vor dem Kauf der Software vereinbart wurden. Die Einschränkung, die Apple für sein Betriebssystem Mac OS X in der EULA macht, hat daher in Deutschland keine rechtliche Bewandtnis (BGB §307). Wir sind daher davon überzeugt, dass unser Produkt in Deutschland legal ist."

Mögliche Probleme, die MacOS X auf einem PC mit sich bringen kann, nennt der PC-Händler nicht.

Nachtrag vom 6. Februar 2009, um 17:50 Uhr:
Auf Nachfrage von Golem.de erklärte der PearC-Anbieter: "Wir benutzen ein emuliertes EFI, um Mac OS X installieren zu können. Es wird dann die unveränderte OS X-Version installiert." In Bezug auf eventuell problematische MacOS-X-Updates hieß es, dass bisher "alle Updates über die integrierte Softwareaktualisierung problemlos möglich" gewesen seien. Man gehe auch davon aus, dass das so bleibt. Aus Sicherheitsgründen würde dennoch die automatische Aktualisierung des Betriebssystems abgeschaltet und die Kunden mittels Newsletter über verfügbare und problemlose Updates informiert.



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ncie one 29. Okt 2009

würde gerne mit Dir (pearC) ein paar Erfahrungswerte austauschen. Überlege nämlich auch...

spanther 23. Okt 2009

Das wirste nie erleben ;) Die nutzen das OS doch als Grund, um ihre maßlos überteuerte...

Keimax 17. Feb 2009

Also ich postuliere einfach mal, dass das nicht stimmt. Auch nicht NichtSpinner können...

ichunddujetztauch 09. Feb 2009

wtso

AppleFreak 08. Feb 2009

An Jobs glauben wir schon lange nicht mehr! Wir wissen, das er uns alle erlösen wird...


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