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CASED: Deutsches Forschungscenter für IT-Sicherheit eröffnet

Institut hatte Sicherheitslücken beim DECT-Standard angemahnt

Das CASED, ein Forschungszentrum für IT-Sicherheit in Darmstadt, ist offiziell eröffnet worden. Das "Center for Advanced Security Research Darmstadt" legt Kompetenzen der TU Darmstadt, des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie und der Hochschule Darmstadt zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,

Am heutigen Freitag, dem 6. Februar 2009, wird in Darmstadt das Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) eröffnet. Beim Start zugegen war Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD), die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesforschungsministerium, Andreas Storm (CDU).

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Kühne-Hörmann wies darauf hin, dass das Land für CASED bis 2010 knapp 12,9 Millionen Euro bewilligt habe. Weitere 2,9 Millionen Euro seien für 2011 in Aussicht gestellt. Für Ausbaumaßnahmen kommen weitere 18,2 Millionen Euro je zur Hälfte vom Land Hessen und der Fraunhofer-Gesellschaft. Firmen wie die Lufthansa Systems, die Software AG oder SAP hätten den Angaben zufolge Interesse an dem Zentrum bekundet.

Die Industrie und das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben eine enge Kooperation und strategische Investitionen angekündigt.

In einer Kooperation von Informatikern, Ingenieuren, Physikern, Juristen und Betriebswirten mit Forschungszentren und der Industrie soll CASED IT-Sicherheitslösungen erforschen, entwickeln, in die praktische Anwendung bringen und wirtschaftlich verwerten. Dabei geht um die gesamte Sicherheitskette: vom Schutz der Daten über die Sicherheit eingebetteter Hard- und Softwaresysteme, sichere Dienste und Geschäftsprozesse bis hin zum Schutz des Menschen.

Das CASED werde im Laufe der nächsten Jahre rund 60 wissenschaftliche Mitarbeiter beschäftigen. Der Umzug in die 2.500 Quadratmeter umfassenden Räumlichkeiten in der Goebelstraße war im Januar 2009 abgeschlossen worden.

Gemeinsam mit dem ZDF-Magazin "Frontal 21" hatten CASED-Informatiker unlängst demonstriert, wie einfach fremde DECT-Telefonate, etwa vom Auto aus, per Notebook abgehört werden können. Der DECT-Standard - seit dem 1. Januar 2009 die einzige in Deutschland zugelassene Norm für die Funkübertragung bei schnurlosen Festnetztelefonen - sieht eine Verschlüsselung nur optional vor. Rund 30 Millionen Haushalte in Deutschland nutzen Schnurlosapparate.

Johannes Buchmann, Direktor von CASED, erklärte: "Aktuelle Bedrohungen wie der Verlust sensibler Daten oder die Angriffe auf drahtlose Telefone zeigen, dass IT-Sicherheit ein wichtiges Thema in allen Branchen ist."

Vizechefin Claudia Eckert, betonte, dass "die Nutzung von digitalen Systemen für den Behördenverkehr oder in der Krankenbehandlung in Zukunft sehr stark zunehmen" werde, weshalb der verantwortungsvolle Umgang mit IT für Gesellschaft und Staat von großer Bedeutung sei.

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huahuahua 17. Feb 2009

...kann Deinen Ausführungen schon folgen, auch wenn Dein Angriff mit dem CASED vielleich...

huahuahua 17. Feb 2009

Mal ehrlich, was soll diese dämliche verinternationalisierung mit Fokus auf auf-Teufel...

Siga 07. Feb 2009

Schäuble, Obama sollen sichere Blackberrys, Handies,... haben, weil man ja sein Ehrenwort...


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