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Handymarkt: Motorolas Abstieg schreitet voran

Handymarkt wuchs 2008 nur gering

Im vierten Quartal 2008 stürzte Motorola wie erwartet auf den fünften Platz der Weltrangliste des Handymarkts ab. Im Gesamtjahr konnte der kriselnde Handyhersteller trotz verringerter Verkaufszahlen ganz knapp den vierten Platz behaupten. Der gesamte Handymarkt legte 2008 nur leicht zu.

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2007 sahen die Marktforscher von IDC Motorola vom langjährigen zweiten auf den dritten Platz abrutschen und im zurückliegenden Jahr 2008 sieht es noch düsterer aus. Im Gesamtjahr erreicht Motorola mit einem Marktanteil von 8,5 Prozent ganz knapp den vierten Rang vor Sony Ericsson, das auf 8,2 Prozent Marktanteil kam und damit den fünften Platz einnimmt. 100,1 Millionen Mobiltelefone verkaufte Motorola, während es bei Sony Ericsson 96,6 Millionen Geräte waren. Damit musste Motorola einen Rückgang von 37 Prozent verkraften.

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Die weiteren Aussichten sehen für Motorola äußerst düster aus. Denn im vierten Quartal 2008 schaffte es der US-amerikanische Hersteller nur noch auf Platz fünf der Handy-Weltrangliste. 19,2 Millionen abgesetzte Geräte reichten für einen bescheidenen Marktanteil von 6,6 Prozent, was Einbußen von 53 Prozent bedeutet. Noch ein Jahr zuvor lag Motorolas Marktanteil im Handymarkt bei 12,4 Prozent.

Im Gesamtjahr 2008 führte Nokia abermals den Handymarkt mit großem Vorsprung an und konnte um 7,2 Prozent zulegen. Mit 468,4 Millionen verkauften Mobiltelefonen erreichten die Finnen einen Marktanteil von 39,7 Prozent. Auf dem zweiten Platz hat sich Samsung festgesetzt, die auf einen Marktanteil von 16,7 Prozent kamen, indem sie 196,7 Millionen Geräte absetzten. Das entspricht einer Steigerungsrate von 22 Prozent.

Ganz knapp ist der Abstand zwischen Dritt- und Viertplatzierten. Für LG-Handys interessierten sich 100,7 Millionen Kunden, die dem Hersteller bei einem Zuwachs von 25,1 Prozent einen Marktanteil von 8,5 Prozent bescherten. Den gleichen Marktanteil erzielte Sony Ericsson, konnte aber bei einem Rückgang von 6,6 Prozent nur 100,1 Millionen Handys verkaufen. 1,18 Milliarden Mobiltelefone wurden im gesamten Jahr 2008 abgesetzt, was einem Zuwachs von 3,5 Prozent entspricht. Im Vorjahr zählte IDC 1,14 Milliarden verkaufte Handys.

Im vierten Quartal 2008 mussten viele Handyhersteller Einbußen hinnehmen, so dass die Gesamtverkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,6 Prozent eingebrochen sind. Während im vierten Quartal 2007 noch 330,8 Millionen Geräte verkauft wurden, waren es ein Jahr später nur noch 289 Millionen Stück. Auch Marktführer Nokia muss mit Einbußen von 15 Prozent kämpfen. Bei 113,1 Millionen verkauften Handys und einem Marktanteil von 39,1 Prozent ist die Spitzenposition der Finnen allerdings nicht gefährdet.

Samsung konnte als Zweitplatzierter um 14,1 Prozent zulegen und verkaufte 52,8 Millionen Mobiltelefone. Das entspricht einem Marktanteil von 18,3 Prozent und damit einem deutlichen Abstand zum dritten Platz. Den nahm im vierten Quartal 2008 LG ein, die ebenfalls einen Zuwachs verzeichneten, der bei 8,4 Prozent lag. Mit 25,7 Millionen verkauften Geräten reichte das für einen Marktanteil von 8,9 Prozent. Sony Ericsson verlor im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 21,4 Prozent enorm, kam aber noch auf den vierten Platz vor Motorola. Sony Ericssons Marktanteil betrug 8,4 Prozent dank 24,2 Millionen verkaufter Mobiltelefone.

Die Zahlen zum Handymarkt von Gartner liegen noch nicht vor. Im vergangenen Jahr sahen die Analysten von Gartner Motorola auf einem anderen Platz in der Handy-Weltrangliste als IDC. Grund dafür war eine große Diskrepanz in den ermittelten Abverkaufszahlen von Samsung.



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operafan 10. Feb 2009

http://www.heise.de/newsticker/Gartner-Motorola-baut-Marktanteil-bei-Handys-weltweit...

Hans die Wurst.. 09. Feb 2009

was ist daran so schlimm? --> Du bist ein Visionär ...! Schreib ein Buch. TSchoko, Du...

Ich-mag... 09. Feb 2009

Du Troll!:-) Hoffentlich kaufst du dir son HTC Sch...! Warum ist Nokia wohl Marktführer...

microman 07. Feb 2009

Ist das nicht mittlerweile alles Freescale? Soweit ich weiß, sind die unabhängig von...


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