RIM-Manager zahlen 75-Millionen-Strafe für Optionsschwindel

Balsillie: "Wir haben Fehler gemacht"

Führende Manager des Blackberry-Herstellers Research In Motion (RIM) müssen 75 Millionen Dollar Strafe zahlen. Einem entsprechenden Vergleich mit den kanadischen Regulationsbehörden hat die Firmenleitung zugestimmt.

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Ranghohe Manager bei Research In Motion haben zugestimmt, wegen des Rückdatierens von Aktienoptionen hohe Strafen zu bezahlen. Die Regulierungsbehörde Ontario Securities Commission (OSC) hat den Vergleich genehmigt.

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Bei der verpönten Praxis des "Backdating" wird der Optionspreis rückwirkend auf einen Zeitpunkt datiert, an dem der Aktienkurs besonders niedrig war. Damit steigen die Gewinne bei Wahrnehmung der Optionen, wenn der Kurs anschließend ansteigt. Von einem Betrug geht die OSC jedoch ausdrücklich nicht aus. Außerdem wurden gegen weitere Manager niedrige Sanktionen verhängt.

RIM-Co-Chef Jim Balsillie, der gemeinsam mit Mike Lazaridis Vorstandsvorsitzender ist, räumte ein, "Fehler gemacht" zu haben. Er muss sich zudem für mindestens ein Jahr aus dem Aufsichtsrat zurückziehen. Balsillie, Lazaridis und der frühere Finanzchef Dennis Kavelman zahlen 38,3 Millionen Kanadische Dollar an das Unternehmen zurück. Balsillie hatte nach Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender niedergelegt.

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