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Time Warner leidet unter Abschreibungen auf AOL und Print

Google will seine Anteile an der Onlinesparte des Medienkonzerns loswerden

Der US-Medienkonzern Time Warner hat wegen einer gigantischen Abschreibung auf AOL und das Kabelgeschäft einen Quartalsverlust von 16 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Google will seinen fünfprozentigen Anteil an AOL verkaufen. Time Warner prüft den Rückkauf oder eine Ausgründung seiner Internetsparte, deren Umsatz um 23 Prozent absackte.

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Time Warner hat auf sein TV-Kabel- und Verlagsgeschäft sowie auf die Onlinesparte AOL insgesamt 24,2 Milliarden US-Dollar abgeschrieben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Konzerngewinn noch bei 1,03 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz sank im vierten Quartal um 3 Prozent auf 12,31 Milliarden US-Dollar.

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Vor Abschreibungskosten lag der Gewinn pro Aktie bei 23 Cent und damit unter den Analystenschätzungen von 26 Cent. Unter den gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen sei das Ergebnis jedoch "ermutigend", so ein UBS-Analyst.

Die Kabelsparte wird der neue Time-Warner-Chef Jeff Bewkes im laufenden Quartal ausgründen, 1.250 Arbeitsplätze werden sofort abgebaut. Die Printmagazinsparte "The Time" mit Titeln wie Time und People verzeichnete das schwächste Ergebnis seit dem Jahr 2001 und ist damit gefährdet. Das Anzeigengeschäft ging dort um 20 Prozent zurück. Erfolge zeigten sich dagegen bei den TV-Sendern und den Filmproduktionen, weshalb die Prognosen für das neue Geschäftsjahr auf einen Gewinn hindeuten.

2008 hatte Bewkes versucht, AOL mit Yahoo zu verschmelzen. Google hatte 274 Millionen US-Dollar auf seine Beteiligung an AOL abgeschrieben, für die der Internetkonzern 2006 im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung 1 Milliarde US-Dollar ausgegeben hatte. Nun gab Google bekannt, alles für einen "jederzeitigen Verkauf der Anteile vorbereitet" zu haben.



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