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Warhammer Online hat zu wenig Abonnenten

Onlinerollenspiel von Mythic wegen niedriger Abonnentenzahlen in Schwierigkeiten

Gerade 300.000 Abonnenten hat Warhammer Online laut Electronic Arts. Für den Publisher ein herber Rückschlag beim Versuch, endlich im Internet mit konkurrenzfähigen Titeln Geld zu verdienen. Entwickler Mythic muss Mitarbeiter entlassen.

Artikel veröffentlicht am ,

300.000 Abonnenten: Das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Mannheim - und der von Warhammer Online, wie EA im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Geschäftszahlen bekanntgegeben hat. Am 5. Februar 2009 ist das Onlinerollenspiel zwar auch in Russland gestartet, aber allzu viel wird der zusätzliche Markt Electronic Arts nicht dabei helfen, dem Konkurrenten Blizzard mit World of Warcraft auch nur annähernd Paroli bieten zu können. Das hat immerhin 11,5 Millionen Bewohner - ungefähr so viele wie die indische Megametropole Delhi.

 

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Dabei hat alles gut angefangen: Dank viel Qualität - so unter anderem der Test bei Golem.de - und einer massiven Werbekampagne hatte Warhammer Online nach seiner Veröffentlichung im September 2008 einen guten Start hingelegt. Innerhalb kurzer Zeit konnte EA rund 1,2 Millionen Exemplare absetzen. Anfang November 2008 vermeldete EA rund 800.000 Abonnenten.

Einer der wichtigsten Gründe für die rapide sinkende Spielerzahl dürfte der Erfolg der WoW-Erweiterung Wrath of the Lich King sein. Durch die sind viele zu Warhammer abgewanderte Spieler zum Blizzard-Spiel zurückgekehrt - und dort offenbar wieder hängengeblieben. Rund 28 Millionen Exemplare des "Kings" konnte Activision-Blizzard allein am ersten Tag verkaufen, inzwischen dürften noch ein paar Millionen dazugekommen sein.

Andere Gründe sind die im Vergleich zu World of Warcraft für viele fortgeschrittene Spieler viel zu niedrige Menge an interessanten Instanzen, sowie ein langfristig nicht motivierendes Handels- und Berufssystem.

Beim Warhammer-Entwicklerstudio Mythic Entertainment soll es nun zu Entlassungen gekommen sein, berichtet unter anderem das Onlinemagazin Joystiq. Nachdem das Team bereits Mitte Januar 2009 um rund 20 Mitarbeiter verkleinert wurde, sollen jetzt weitere 60 bis 130 Angestellte den Arbeitsplatz verloren haben. Betroffen sollen vor allem Mitglieder des eigentlichen Entwicklerteams sein. Falls sich das bestätigt, wäre es ein schlechtes Zeichen für die Zukunft von Warhammer Online - schließlich leben die Massively Mulitplayer Online Role Playing Games ganz wesentlich davon, dass der Hersteller immer wieder neuen kostenlosen Inhalt nachschiebt.

Mythic-Chef Mark Jacobs bestätigt in einem aktuellen offenen Brief an die Community die Entlassungen auch im Entwicklerteam, bleibt aber unkonkret und nennt keine Zahlen. Er begründet den verkleinerten Mitarbeiterstab damit, dass in der Phase nach der Veröffentlichung beispielsweise weniger Servicemitarbeiter benötigt würden, weil die Spieler sich eingearbeitet hätten und weniger Hilfen bräuchten. Über eine vergleichbare Kündigungswelle von Servicemitarbeitern bei Blizzard gab es nie Meldungen.

Für wieder steigende Abonnentenzahlen will Jacobs unter anderem mit der kostenlosen Erweiterung Call to Arms sorgen, die ab Anfang März 2009 an den Start gehen soll. Sie bietet zwei neue Karrieren, ein weiteres Höhlensystem namens Land of the Dead und weitere Inhalte, insbesondere Liveevents.



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kriecherzerg 09. Sep 2009

Das ist ja mal ein Hammer ! Tut Blizzards das ? Irgendwelche Quellen ?

Yozhik 01. Sep 2009

Ich nehme einfach an, dass die in diesem Artikel genannten Zahlen tatsächlichen Fakten...

Highmoon 27. Jul 2009

Eine weitere Billig-Internet-Seite die mit reisserischen Artikeln auf den WoW...

Furzelbär 14 26. Mär 2009

Ich will ja nichts sagen aber 28 Millionen verkaufte Exemplare für WotlK sind doch etwas...

wowjunky 18. Feb 2009

woher weisst du das? ohnein sie spionieren mich aus! überall spione!!!


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