Schwere Serverpanne bremst Kundenservice der Telekom (Upd.)
Offenbar ist der Kundenservice der Telekom durch eine Computerpanne lahmgelegt worden. Wie der Weser-Kurier(öffnet im neuen Fenster) berichtet, konnten die Techniker am Morgen des 5. Februar 2009 nicht zu den Kunden ausrücken, um dort Telefon- und Internetanschlüsse zu installieren und Störungen zu beseitigen. Laut dem Bericht lief das zentrale Kundenmanagementsystem wegen eines Hardwarefehlers nicht. "Wir können deshalb bundesweit keine Techniker zu den Kunden schicken", beruft sich das Blatt auf eine Konzernsprecherin. An der Lösung werde "mit Hochdruck" gearbeitet.
Aus einer unternehmensnahen Quelle erfuhr Golem.de, dass am Montagmorgen, dem 2. Februar 2009, ein interner Server ausfiel, der für den Leitungsplan und die Freischaltung der Telekom-Anschlüsse zuständig ist. Deswegen konnten die Subsysteme Orka und Kaz nicht arbeiten und keine neuen Anschlüsse freigegeben und Störungen behoben werden, bei denen der Leitungsweg geändert werden muss. "Der Server, der dort ausgefallen war, ist drei Tage außer Betrieb gewesen", so der Insider weiter.
Nachtrag vom 5. Februar 2009, 15:30 Uhr:
Ein Telekom-Sprecher hat erklärt, dass das Problem seit dem 4. Februar 18 Uhr behoben sei. Die einzelnen Systeme würden sukzessive wieder auf die Datenbank aufgeschaltet. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Berg unerledigter Sachen abzuarbeiten", sagte der Sprecher.
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