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Opera: Wir haben die schnellste Engine

Carakan wird die nächste JavaScript-Engine von Opera

Carakan heißt die neu entwickelte JavaScript-Engine von Opera, die besonders schnell sein soll. Noch gibt es die Carakan-Engine nicht für Tests und es liegen nur die Zahlen des Herstellers vor. Zudem bietet Operas Vektor-Grafikbibliothek Vega neuerdings Hardwareunterstützung.

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Carakan wird die bisherige JavaScript-Engine Futhark ablösen, die auf geringe Codemenge und sparsamen Speicherverbrauch hin optimiert war. Dabei war Futhark zur Markteinführung die schnellste JavaScript-Engine, obwohl das nie das Ziel war, brüstet sich Opera. Diesen Titel will Opera mit Carakan zurückerobern. Derzeit gehören je nach Benchmark die V8-Engine in Googles Chrome und die Mozilla-Engine TraceMonkey zu den schnellsten Rendering Engines am Markt, dicht gefolgt von Webkits SquirrelFish Extreme. Microsoft hält sich mit dem Internet Explorer aus diesem Wettstreit ganz heraus und liegt in Punkto Geschwindigkeit als letzter große Browserhersteller abgeschlagen auf dem letzten Platz.

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Nach Angaben von Opera ist Carakan im SunSpider-Benchmark bis zu 2,5-mal schneller als die JavaScript-Engine in Opera 10 Alpha. Obwohl die Arbeiten an der Generierung von nativem Code noch nicht abgeschlossen sind, versprechen erste Tests eine bis zu 50fach höhere Geschwindigkeit als mit der bisherigen JavaScript-Engine, berichtet der Hersteller.

Dafür hat Opera eine neue und schnellere Bytecode-Execution-Engine entwickelt, die nicht mehr stack-, sondern registerbasiert mit fester Blockgröße arbeitet. Da Werte nicht mehr auf und von Stacks kopiert werden müssen, sind weniger Befehle für die Ausführung erforderlich und weniger Daten müssen kopiert werden.

Darüber hinaus setzt Opera auf Native-Code-Generation: JavaScript wird dabei in nativen Code übersetzt, der deutlich schneller ausgeführt wird. Der dabei notwendige Register-Allokator arbeitet unabhängig von der verwendeten Prozessorarchitektur, Backends hat Opera zunächst für x86-Prozessoren mit 32 und 64 Bit entwickelt. Zudem gibt es erste Arbeiten an einem ARM-Backend. Nativer Code kommt zudem bei der Ausführung regulärer Ausdrücke zum Einsatz, was die Suche nach Mustern beschleunigen soll.

Wie auch Googles V8 setzt Carakan auf eine automatische Objektklassifizierung, das heißt ECMAScript-Objekten werden Klassen zugewiesen. So lassen sich einzelne Objekte kompakter speichern, denn die komplexen Teile werden in der Klasse abgelegt.

Außerdem hat Opera die Vektor-Grafikbibliothek Vega um direkte Hardwareunterstützung erweitert. OpenGL und Direct3D werden direkt unterstützt, um eine höhere Geschwindigkeit bei der Darstellung von Grafiken und die CSS3-Funktionen Background und Border zu erreichen. In Zukunft sollen mit Vega ausgefeilte Grafikeffekte für die Browseroberfläche sowie für Webseiten möglich sein. Wenn keine Hardwareunterstützung möglich ist, aktiviert Vega automatisch das Software-Rendering. Damit kann Vega beispielsweise auch auf Mobiltelefonen verwendet werden. [von Ingo Pakalski und Jens Ihlenfeld]



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OperaUser 12. Feb 2009

Immer Eure dummen Antworten ohne sachliche Hintergründe. wenn Ihr mir nicht helfen könnt...

coredump 09. Feb 2009

Firefox 3 läuft nicht mehr auf Windows 98 und ist auch nur auf relativ schnellen Rechnern...

Leopoldi 08. Feb 2009

Nein, ich bin nicht dein Vater.

Leopoldi 08. Feb 2009

Wer hat was wann wo bekommen? Jetzt hast du soviel geschrieben und im Endeffekt meine...

lemo. 07. Feb 2009

Ich habe bisweilen ähnliche Probleme bei Eingabefeldern (incl Addressleiste), und auf...


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