Jetzt aber wirklich: USA verschieben Digitalfernsehen
Im zweiten Anlauf reichte den Demokraten eine einfache Mehrheit, um die Verschiebung durchzusetzen, berichten mehrere US-Medien. In der vergangenen Woche war der Antrag am Widerstand der Republikaner gescheitert.
Der Senat hatte zuvor der Verschiebung bereits zugestimmt. Nach der Niederlage im Repräsentantenhaus stimmte der Senat erneut dafür und machte so den Weg für eine zweite Abstimmung der Repräsentanten frei.
Es war höchste Zeit für den Beschluss: Der Termin für die Umstellung war auf den 17. Februar 2009 festgesetzt. Nach Angaben der New York Times(öffnet im neuen Fenster) begrüßte die neue Regierung das Ergebnis.
14 Millionen Haushalte in den USA empfangen ihr Fernsehprogramm über Antenne. Nach einer Schätzung des Marktforschungsunternehmens Nielsen waren im Januar 2009 rund 6,5 Millionen nicht auf die Umstellung auf digitales Fernsehen vorbereitet. Ihnen bleiben nun vier weitere Monate, sich einen Konverter zu besorgen, der die digitalen Signale in analoge wandelt.
Damit sich auch ärmere Bürger die 50 bis 80 US-Dollar teuren Boxen leisten können, erhalten sie von der Regierung einen oder zwei Gutscheine in Höhe von je 40 US-Dollar als Zuschuss für den Erwerb von ein oder zwei Wandlern. Derzeit stünden rund 3,7 Millionen Bürger auf der Warteliste für die Gutscheine, berichtet die Washington Post(öffnet im neuen Fenster).
Dem Hilfsprogramm war Ende Dezember 2008 das Geld ausgegangen. Es wird aber in das von der Regierung Obama aufgelegte Programm zur Wirtschaftsförderung einbezogen.
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