• IT-Karriere:
  • Services:

THQ entlässt rund ein Viertel der Mitarbeiter

Kosten für Entwicklung und Vermarktung neuer Titel sollen erheblich sinken

Nach hohen Verlusten im letzten Geschäftsjahresquartal schaltet THQ in den Notfallmodus: Das Unternehmen will sich von 600 Mitarbeitern trennen und bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Titel sparen.

Artikel veröffentlicht am ,

Im letzten Geschäftsjahresquartal hat THQ bei Umsätzen von 357,3 Millionen US-Dollar einen Verlust von 191,8 Millionen Dollar gemacht, meldet das Unternehmen. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Umsatz noch bei 509,6 und einem Gewinn von 15,5 Millionen US-Dollar gelegen. Ursache für rund 80 Millionen Dollar des Verlustes sind Kosten für bereits früher bekanntgegebene Studioschließungen sowie für damit verbundene Abschreibungen und Abfindungen. Der Rest ist größtenteils durch niedriger als erwartet ausgefallene Verkaufszahlen bedingt - vom Hoffnungsträger Saints Row 2 etwa konnte THQ trotz guter Kritiken über alle Plattformen bislang nur 2,6 Millionen Einheiten weltweit verkaufen.

Stellenmarkt
  1. über LAB & Company Düsseldorf GmbH, Langenfeld (Rheinland)
  2. InnoGames GmbH, Hamburg

Ein bereits im November 2008 beschlossener strategischer Plan soll nun mit noch mehr Nachdruck durchgezogen werden. Er sieht eine Konzentration auf noch weniger Titel vor, die aber mehr Potenzial haben sollen. Insbesondere im Bereich der Prügel- und Wrestlingspiele will THQ künftig wieder Geld verdienen. Auch das Geschäft mit Casualtiteln will Firmenchef Brian Farrell ausbauen.

Außerdem sollen die Kosten massiv gesenkt werden: 220 Millionen US-Dollar will Farrell im nächsten Geschäftsjahr einsparen. Rund 600 Mitarbeiter - 24 Prozent der Belegschaft - müssen mit der Kündigung rechnen, weitere Entwicklerstudios werden geschlossen. Die Kosten für die Entwicklung neuer Titel sollen ebenso sinken wie die Ausgaben für deren Vermarktung.

Analysten hatten deutlich bessere Ergebnisse erwartet. Der Aktienkurs von THQ fiel nach Bekanntgabe der Ergebnisse um über 15 Prozent.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€

jäger 05. Feb 2009

"Welcome to the home of YAGER Development. Together with one of the world's leading video...

keldana 05. Feb 2009

gute Titel ein, welche ich von THQ gekauft habe in den letzten Jahren: Titan Quest plus...

Hans Wurst 05. Feb 2009

Der Publisher vom 1 ging doch Pleite. Willste unter dem Namen noch ein Spiel rausbringen...


Folgen Sie uns
       


Eichrechtskonforme Ladesäule von Allego getestet

Spezielle Module erlauben eine eichrechtskonforme Nutzung von Ladesäulen. Doch sie stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

Eichrechtskonforme Ladesäule von Allego getestet Video aufrufen
In eigener Sache: Die offiziellen Golem-PCs sind da
In eigener Sache
Die offiziellen Golem-PCs sind da

Leise, schnell, aufrüstbar: Golem.de bietet erstmals eigene PCs für Kreative und Spieler an. Alle Systeme werden von der Redaktion konfiguriert und getestet, der Bau und Vertrieb erfolgen über den Partner Alternate.

  1. In eigener Sache Was 2019 bei Golem.de los war
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Produktmanager/Affiliate (m/w/d)
  3. In eigener Sache Aktiv werden für Golem.de

Elektroautos: Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands
Elektroautos
Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands

Was muss passieren, damit in zehn Jahren fast jeder in der Tiefgarage sein Elektroauto laden kann? Ein Pilotprojekt bei Stuttgart soll herausfinden, welcher Aufwand auf Netzbetreiber und Eigentümer und Mieter zukommen könnte.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Trotz Software-Problemen VW hält an Terminplan für den ID.3-Start fest
  2. Kabinenroller Microlino 2.0 und dreirädriger E-Motoroller Microletta geplant
  3. Crowdfunding Sono Motors baut vier Prototypen seines Elektroautos

Matebook D14 (2020) im Test: Huaweis 700-Euro-AMD-Notebook überzeugt
Matebook D14 (2020) im Test
Huaweis 700-Euro-AMD-Notebook überzeugt

Mit dem Matebook D14 bringt Huawei seinen günstigen AMD-Laptop auch nach Deutschland: Der 14-Zöller ist für den Preis passabel ausgestattet, das Display sogar heller als beworben. Vor allem aber hat Huawei den Ryzen-Prozessor gut im Griff, was Laufzeit und Leistung anbelangt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. WLAN Huawei bringt Wi-Fi-6-Router mit eigener CPU und 5G-Modem
  2. Matepad Pro Huawei bringt leistungsstarkes Tablet nach Deutschland
  3. Mate Xs angeschaut Huawei zweites faltbares Smartphone kostet 2.500 Euro

    •  /