ISSCC: Intel mit Handheld-Grafikchip - und Larrabee?

ADC in 45 nm
ADC in 45 nm
Für künftige SoCs, vorzugsweise von Intel, plant der größte Chiphersteller der Welt neue Komponenten, die in die Prozessoren integriert werden sollen. Auf der kommenden ISSCC will Intel dafür unter anderem einen Analog-Digital-Wandler (ADC) für Funkmodule im 60-GHz-Band vorstellen. Ob dieser dann für Wireless USB (WUSB) oder WiMax eingesetzt werden soll, ist egal. Wichtiger ist die Strukturbreite, sie muss dem Rest des SoCs entsprechen. Intels ADC soll der erste in 45 Nanometern Strukturbreite sein.

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Thermo-Sensor in 32 nm
Thermo-Sensor in 32 nm
Schon in 32 Nanometern, und damit in der Fertigungstechnik, mit der Intel schon 2009 Prozessoren herstellen will, arbeitet ein Temperatursensor, der auf der Halbleiter-Konferenz ebenfalls vorgestellt werden soll. Intel setzt solche Sensoren schon in der "Power Control Unit" des Core i7 ein. Diese Einheit sorgt unter anderem dafür, dass sich die CPU per Turbo-Boost selbst übertakten kann, solange Stromversorgung und Temperaturrahmen das erlauben.

Der SIMD-Beschleuniger
Der SIMD-Beschleuniger
Weder Strukturbreite noch Architektur oder sonstige spannende Details gibt es bisher zu einem "SIMD Accelerator", den Intel auf der ISSCC vorstellen will. Diese Beschleuniger für die Parallelverarbeitung von Daten kennt man landläufig am besten unter dem Namen "Grafikprozessor". Und um einen solchen, allerdings für Handheld-Geräte, soll es sich bei dem neuen Intel-Beschleuniger auch handeln.

Bessere Intel-Grafik für Netbooks
Bessere Intel-Grafik für Netbooks
Entsprechend der SoC-Idee soll das Bauteil Rechenwerk, Speicher und I/O-Controller enthalten. Von 1,3 Volt bis 0,23 Volt soll der Beschleuniger funktionieren, Intel sieht ihn ausdrücklich auch in Netbooks. Dass er für die noch nicht vorgestellten Netbook-Chipsätze des Jahres 2009 wie den GN40 schon erscheint, ist jedoch unwahrscheinlich. Auf Nachfragen gab Intel drei bis fünf Jahre bis zur Markteinführung an.

Bei einem so frühen Prototypenstadium wollte Intel auch keine Angaben zur Architektur des Beschleunigers machen. Nach Ansicht des US-Journalisten Charlie Demerjian handelt es sich um einen Ableger des Geheimprojekts Larrabee. Dieses Design, das Intel nach jahrelanger Ankündigung 2009 auch einmal im Betrieb zeigen dürfte, besteht aus mehreren x86-Kernen. Von der "Intel Architecture" (IA), die sonst auf jeder Intel-Folie mindestens dreimal auftaucht, war bei der ISSCC-Vorschau in Zusammenhang mit dem SIMD-Beschleuniger aber nicht die Rede.

Die ISSCC 2009 findet ab dem 8. Februar 2009 in San Francisco statt.

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Korrektor 05. Feb 2009

Eee PC 1000HE: Asus verspricht 9,5 Stunden Laufzeit -> ist wohl nicht die richtige...

DeadRiver 05. Feb 2009

Angekündigt war er für frühstens 2009, spätestens 2010. Ich denke da kommt noch was. Was...

stpn 05. Feb 2009

SIMD ist wohl eher unter SSE, 3DNow! oder AltiVec bekannt. Oder vielleicht noch DSPs. Für...



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