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Roboterhersteller Ugobe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Neue Produkte sollen 2009 trotzdem auf den Markt kommen. Das US-Robotikunternehmen steckt tief in der Krise. Die Zahl der Mitarbeiter ging um gut die Hälfte zurück, das Unternehmen musste seinen Hauptsitz aufgeben, es fehlt an Geld. COO Doug Swanson ist dennoch optimistisch, dass Ugobe dieses Jahr noch ein neues Produkt auf den Markt bringt.
/ Werner Pluta
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Ende 2007 war Pleo, der robotische Kuscheldinosaurier, noch der Renner im US-Weihnachtsgeschäft. Gut ein Jahr später steckt Hersteller Ugobe tief in der Krise, berichtet das Blog Gadget Lab(öffnet im neuen Fenster) des US-Branchendienstes Wired.

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Schuld sei zum einen die stärker werdende Konkurrenz durch andere Anbieter wie etwa Wowwee, das mit den animierten Kuscheltieren aus der Alive-Serie Ugobes Pleo direkte Konkurrenz macht. Zum anderen zeigten sich die Kunden in der Rezession deutlich weniger bereit, knapp 300 Euro für ein Spielzeug auszugeben.

Ugobe-COO Doug Swanson beteuerte zwar gegenüber Wired, dass das Unternehmen "weiterhin besteht". Doch es hat Federn gelassen. So ist die Zahl der Mitarbeiter um gut die Hälfte auf 20 geschrumpft. Die arbeiten auch nicht mehr am ehemaligen Sitz des Unternehmens im kalifornischen Emeryville, sondern im ehemaligen Zweitsitz in Boise im US-Bundesstaat Idaho.

Im letzten Jahr hat eine Reihe hochrangiger Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. So hat das Unternehmen seit Juli 2008 bereits den dritten Chef. Ende 2008 legte der gesamte Aufsichtsrat sein Amt nieder. Nicht mehr dabei ist der ehemalige Vertriebschef Martin Hitch, mit dem Golem.de anlässlich der Einführung des Pleo in Deutschland gesprochen hatte.

Trotz der finanziellen Schwierigkeiten – wegen der Bankenkrise war es Ugobe nicht gelungen, dringend benötigtes Geld zu beschaffen – zeigte sich Swanson im Gespräch mit Wired optimistisch: "Wir leben nicht nur, wir sind auch sehr beschäftigt", sagte er. Konkret bedeutet das, dass Ugobe 2009 nicht nur eine nicht näher konkretisierte Aktualisierung für den Pleo, sondern auch ein neues Produkt herausbringen will.

Insgesamt hat Ugobe rund 100.000 Pleos verkauft. 60 Prozent gingen in Europa über die Ladentische, 30 Prozent wurden in Asien, der Rest in Nordamerika abgesetzt.


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