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Onlineshops E-Bug und Norsk-IT geschlossen (Update)

Insolvenzverwalter: Vertriebsaktivitäten mit Verfahrenseröffnung eingestellt. Mit Eröffnung der Insolvenzverfahren gegen den Hardwarehändler BUG Computer Components sind die Onlineshops E-Bug und Norsk-IT geschlossen worden. Offiziell ist noch von "Wartungsarbeiten" die Rede.
/ Achim Sawall
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Insolvenzverwalter Helge Wachsmuth hat im Zuge des Insolvenzverfahrens gegen den Onlinehändler BUG Computer Components die Internetshops E-Bug und Norsk-IT geschlossen. Das teilte der Rechtsanwalt Golem.de mit. "Die Vertriebsaktivitäten wurden mit Verfahrenseröffnung eingestellt" , so Wachsmuth.

Das Verfahren war wegen drohender Zahlungsunfähigkeit von der Firma aus Alfeld/Godenau am 31. Oktober 2008 am Amtsgericht Hildesheim beantragt worden . Zu der Zeit hatte ein Sprecher von BUG Computer Components noch auf laufende Gespräche mit Investoren verwiesen.

Die weltweite Banken- und Finanzkrise und die damit verbundenen Turbulenzen und Unsicherheiten auf den Finanzmärkten hätten zu einer unerwartet starken Kaufzurückhaltung der Konsumenten geführt, heißt es zur Begründung. Die jährliche Umsatzbelebung im Herbst sei in vielen Produktbereichen ausgeblieben. Kreditversicherer hätten sich davon verunsichern lassen, hieß es weiter.

Nachtrag vom 5. Februar 2009, 16:15 Uhr:
Wie der Insolvenzverwalter Golem.de weiter sagte, sei eine Schließung der Verkaufsaktivitäten in einem solchen Falle nicht ungewöhnlich. Durch ihn sei keine Wiederinbetriebnahme der Onlineshops geplant. "Wir arbeiten aber an einer internen Auffanglösung." Von der Pleite seien circa 50 Festangestellte betroffen, hieß es weiter.


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