EA macht trotz Fußballerfolg hohe Verluste

Verluste in Höhe von 641 Millionen US-Dollar im letzten Geschäftsquartal

Nur der Fußball läuft noch gut bei Electronic Arts. Der einstige Branchenprimus weist für das Weihnachtsquartal 2008 hohe Verluste aus, muss Studios schließen und die Belegschaft verkleinern. Interessant für Fans: Bestverkauftes Spiel weltweit war Fifa 09, und Warhammer Online hat rund 300.000 zahlende Abonnenten.

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Auf den ersten Blick klingen die Verkaufszahlen gut: Von Fifa 09 hat Electronic Arts über alle Plattformen hinweg rund 7,8 Millionen Exemplare abgesetzt, von Need for Speed Undercover trotz inhaltlicher Schwächen 5,2 Millionen Stück, vom Casualtitel Littlest Pet Shop rund 2,8 Millionen und selbst vermeintliche Flops wie Dead Space und Mirror's Edge sind noch über eine Million Mal verkauft worden.

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Trotzdem hat EA in seinem dritten Geschäftsjahresquartal, das bis zum 31. Dezember 2008 lief, seine Verluste erheblich ausgeweitet. Unter dem Strich muss EA Verluste von 641 Millionen US-Dollar verkraften - im gleichen Vorjahreszeitraum lag das Minus bei 33 Millionen US-Dollar. Der Umsatz stieg von 1,5 US-Millionen auf 1,65 Millionen US-Dollar. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hat sich damit bereits ein Verlust von rund einer Milliarde US-Dollar angesammelt.

Steigende Verluste bei höherem Umsatz - das deutet auf ein Kostenproblem hin. Deshalb hat EA angekündigt, den bereits früher angekündigten Sparkurs zu verstärken. Rund 11 Prozent der Belegschaft will EA kündigen, bislang war von rund 10 Prozent die Rede. Außerdem droht zwölf Studios die Schließung, bislang war das nur für neun Teams angekündigt. EA-Chef John Riccitiello will insbesondere Niederlassungen mit hohen Kosten schließen. Auch das Produktportfolio soll um rund 30 Prozent zusammengestrichen werden und sich noch stärker auf potenziell profitable Spiele konzentrieren.

Besonders wichtig ist Riccitiello eine stärkere Fokussierung auf die erfolgreiche Plattform Wii. So sind unter anderem eine Umsetzung von Dead Space sowie ein neues Tennisspiel für die Spielekiste von Nintendo geplant. Auch die anderen Sportreihen sollen verstärkt für die Wii vermarktet werden, außerdem erscheinen demnächst erste Ausgaben der schon länger angekündigten Fitnessreihe Sports Active auf der Konsole.

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Bislang trägt die Wii lediglich 11 Prozent zu den Umsätzen von EA bei. Wichtigster Umsatzbringer im abgelaufenen Quartal war die Xbox 360 mit rund 16 Prozent, gefolgt von der Playstation 3 mit 13 Prozent. Mit PC-Spielen hat das Unternehmen rund 7 Prozent seiner Umsätze erlöst.

Wie EA außerdem bekanntgibt, hat das Onlinerollenspiel Warhammer Online in den USA und Europa trotz massiver Marketingaktivitäten und guter Kritiken lediglich 300.000 zahlende Abonnenten.

Gemeinsam mit den Bilanzzahlen hat EA eine Reihe von neuen Veröffentlichungsterminen bekanntgegeben: So erscheint Die Sims 3 nach aktuellem Stand am 2. Juni 2009. Das Rollenspiel Dragon Age: Origins erscheint erst gegen Ende 2009 - dann sollen aber gleichzeitig eine PC-Version und bislang nicht angekündigte Konsolenfassungen in den Handel kommen.

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ThadMiller 05. Feb 2009

Soso Kannst du nicht lesen oder verstehst du wirklich nicht um was es in dem von dir...

meph_13 05. Feb 2009

Monopol war sicherlich etwas blöd ausgedrückt. Aber alle Firmen unter EA stehen halt auch...

Soul! 04. Feb 2009

Mittlerweile scheint sich etwas in Sachen DRM Kopierschutz zu tun. Der US...

idiotimeinsatz 04. Feb 2009

wingcommander ist an sich seit 1jahrzehnt schon tod. dennoch hat man immernoch hoffnung...



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