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Fujifilm FinePix F200 EXR - Nachfolger der legendären F30

Neuer Sensor soll an alte Erfolge von Fujifilm anknüpfen. Fujifilm hat mit der FinePix F200EXR eine vielversprechende Digitalkamera mit neuer Sensortechnik vorgestellt. Hohe Lichtempfindlichkeit, geringes Rauschen und eine doppelte Bildstabilisierung sollen der 12-Megapixel-Kamera auch in schwierigen Situationen zu guten Bildern verhelfen.
/ Andreas Sebayang
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Die FinePix F200EXR nutzt erstmals den neu entwickelten Super-CCD-EXR-Sensor. Laut Fujifilm vereint er die Vorteile der vorherigen Generationen des Super-CCD-Sensors und ermöglicht so eine hohe Auflösung, eine hohe Lichtempfindlichkeit sowie einen großen Dynamikumfang.

Während eingefleischte Fans noch den Zeiten nachweinen, in denen Fujifilm mit der F30 und F31fd eine rauscharme Kompaktkamera mit 6 Megapixeln im Programm hatte, hat Fujifilm nun ein neues Modell vorgestellt, das die Bildqualität der legendären Modelle trotz einer Auflösung von 12 Megapixeln übertreffen soll.

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Der neue Sensor der Kamera ist 1/1,6 Zoll groß und nimmt mit einer Auflösung von 4.000 x 3.000 Pixeln auf. Um die hohe Lichtempfindlichkeit umzusetzen, nutzt die F200EXR laut Fujifilm bei schwierigen Lichtsituationen die Pixel anders als herkömmliche Kameras. Im EXR-Modus "Hohe Lichtempfindlichtkeit und geringes Bildrauschen" fasst die Kamera zwei benachbarte Pixel derselben Farbe zusammen. Falls der Blitz benutzt werden muss, hilft eine neue Gesichtserkennung. Die beim Blitzen entstehenden roten Augen können im Zusammenspiel mit der Gesichtserkennung schon in der Kamera entdeckt und retuschiert werden.

Zusätzlich bietet die Kamera einen erweiterten Dynamikumfang an. Dabei werden die benachbarten Pixel auf dem Super CCD EXR unterschiedlich lange belichtet. Es werden also zwei 6-Megapixel-Bilder zugleich aufgenommen und anschließend zu einem Bild mit einem weiten Dynamikumfang zusammengefasst. Die Empfindlichkeit des Sensors reicht bei voller Auflösung bis ISO 3.200. ISO 6.400 und ISO 12.800 sind nur bei 6 respektive 3 Megapixeln möglich.

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Damit die Bilder nicht verwackeln, soll neben der hohen ISO-Empfindlichkeit auch ein optischer Bildstabilisator (CCD-Shift genannt) helfen, der auch bei längeren Verschlusszeiten scharfe Bilder verspricht.

Das Objektiv der F200EXR bietet einen Fünffachzoom mit einer Brennweite zwischen 28 und 140 mm (Kleinbildformat). Die Anfangsblendenöffnungen liegen bei F3,3 im Weitwinkelbereich und F5,1 im Telebereich.

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Die Belichtungszeit liegt im Automatikmodus zwischen 1/4 und 1/1500 Sekunden. In anderen Modi sind laut Datenblatt(öffnet im neuen Fenster) bis zu 8 Sekunden Belichtung möglich. Serienbilder können mit maximal 1,4 Bildern pro Sekunde im Normalmodus geschossen werden. Mehr als drei Bilder hintereinander können in diesem Modus nicht ohne Speicherpause gemacht werden. Wer nur Bilder mit 3 Megapixeln aufnehmen möchte, erreicht bis zu fünf Bilder pro Sekunde und kann zwölf Bilder machen.

Videos können mit der F200EXR ebenfalls aufgenommen werden. Zur Wahl stehen die Auflösungen 640 x 480 und 320 x 240. Es werden 30 Bilder pro Sekunde und der Ton in Mono aufgezeichnet. Ein 3-Zoll-Display mit 230.000 Pixeln muss für das Anschauen und Schießen von Fotos und Videos ausreichen. Einen Sucher bietet die Digitalkamera nicht.

Neben Fujifilms xD-Kartenformat, für das es nur Speicherkarten bis 2 GByte gibt, soll die Kamera auch SD- und SDHC-Karten beschreiben können. Für Notfälle stehen außerdem 48 MByte interner Speicher zur Verfügung. Um die gespeicherten Bilder auszugeben, steht ein USB-2-0-Anschluss sowie ein Komponentenausgang zur Verfügung.

Das Leergewicht der 97,7 x 58,9 x 23,4 großen Kamera liegt bei 175 Gramm.

Fujifilm Japan veröffentlichte einige Testfotos, die mit der neuen Kamera aufgenommen wurden. Bilder mit über ISO 400 sind allerdings nicht dabei. Das Rauschverhalten bei dieser Lichtempfindlichkeit und sechs Megapixeln ist mit der F30 zu vergleichen. Die Aufnahmen mit vollen zwölf Megapixeln zeigen allerdings schon bei ISO 100 in dunklen Partien einen erhöhten Rauschanteil. Die besonderen Talente des Sensors zeigt hingegen das Winterbild, das mit dem erhöhten Dynamikumfang aufgenommen wurden.

Die FinePix F200EXR soll ab März 2009 zu haben sein. Die digitale Kompaktkamera wird Fujifilm zufolge 349 Euro kosten und in den Farben Silber und Schwarz zu haben sein.


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