Qimonda bekam 219 Millionen Euro vom Bund

Bereits seit November 2008 liefert Qimonda seine Bausteine mit Buried Wordlines aus. "Vergraben" sind die Datenleitungen dabei unterhalb der Speicherzelle, was deutlich kleinere Chips und damit eine höhere Kapazität in der Fertigung mit sich bringt. Zudem sollen die Speicherbausteine besonders stromsparend arbeiten.

Stellenmarkt
  1. Testmanager*in (w/m/d)
    Landeshauptstadt München, München
  2. Integration Solution Engineer (w/m/d)
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
Detailsuche

Gefertigt werden die neuen DRAMs allerdings bisher in 65 Nanometern Strukturbreite, für 2009 hatte Qimonda den Umstieg auf 46 Nanometer vorgesehen. Das ist durch die Insolvenz aber nicht mehr im geplanten Maßstab zu realisieren, teilte das Unternehmen jetzt mit. Nur die Halbleiterfabrik in Dresden wird mit den derzeit noch zur Verfügung stehenden Mitteln auf 46 Nanometer vorbereitet.

Im zweiten eigenen Werk in Richmond (US-Bundesstaat Virginia) wird die Produktion stillgelegt. Dort stellt Qimonda bereits 65-Nanometer-Bausteine auf 300-Millimeter-Wafern her, aber: "Die Umstellung des Standorts auf die Buried-Wordline-Technologie kann in der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Situation nicht finanziert werden", stellt das Unternehmen klar. Rund 1.500 Menschen verlieren in Richmond voraussichtlich ihren Arbeitsplatz.

Qimonda sieht seine Buried-Wordline-Technik als entscheidend für die Suche nach einem Investor an, der das Unternehmen retten soll. Daher will der Chiphersteller nun unbedingt beweisen, dass die neue Bauform auch die Serienreife in 46 Nanometern erreicht hat. Dabei geht es jedoch nicht nur um noch höhere Produktionskapazitäten, welche die DRAM-Branche in die Krise getrieben haben. Die Buried-DRAMs sollen deutlich stromsparender sein als herkömmliche Designs.
[von Nico Ernst und Achim Sawall]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Qimonda bekam 219 Millionen Euro vom Bund
  1.  
  2. 1
  3. 2


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Für 44 Milliarden US-Dollar
Musk will Twitter nun doch übernehmen

Tesla-Chef Elon Musk ist nun doch bereit, Twitter für den ursprünglich vereinbarten Preis zu kaufen. Offenbar will er einen Prozess vermeiden.

Für 44 Milliarden US-Dollar: Musk will Twitter nun doch übernehmen
Artikel
  1. Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
    Die große Umfrage
    Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

    Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

  2. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

  3. Elektromobilität: Sixt bestellt 100.000 Elektroautos bei BYD
    Elektromobilität
    Sixt bestellt 100.000 Elektroautos bei BYD

    Der Autovermieter Sixt macht Ernst mit der Umstellung seiner Flotte auf Elektroautos.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /