Crytek kauft britisches Entwicklerteam Free Radical

Deutsche Grafikexperten retten englische Entwickler aus der Insolvenz

Das deutsche Entwicklerteam Crytek aus Frankfurt übernimmt das insolvente britische Studio Free Radical. Damit setzen die Crysis-Macher ihre Expansionsstrategie mit einem Paukenschlag fort.

Artikel veröffentlicht am ,

Mitte Dezember 2008 musste der britische Entwickler Free Radical Design in die Insolvenz gehen, jetzt ist das Studio gerettet: Crytek aus Frankfurt hat die englischen Spieleprofis übernommen. Details zu der Übernahme liegen noch nicht vor - insbesondere ist noch unklar, was mit den Lizenzrechten von Free Radical geschieht, ob die entlassenen 140 Mitarbeiter wieder eingestellt werden und wie hoch der Kaufpreis ist.

Stellenmarkt
  1. SAP-Inhouse-ABAP-Entwickler (Logistik) (m/w/d)
    Hays AG, München
  2. Projektleitung (m/w/d) Dienstleistung Immobilienbranche
    BRUNATA Wärmemesser Hagen GmbH & Co KG, Hamburg
Detailsuche

Das Frankfurter Unternehmen Crytek ist vor allem für die Crysis-Reihe bekannt, verdient aber auch mit der Lizenzierung seiner Grafikengine Geld - etwa am asiatischen Onlinerollenspiel Aion. Erst im Juli 2008 hatte Crytek die bulgarischen Strategiespielentwickler Black Sea Studios übernommen. Crytek besitzt bereits Ableger in Ungarn und der Ukraine.

Free Radical hatte zuletzt das sowohl inhaltlich als auch kommerziell enttäuschende Actionspiel Haze für die Playstation 3 veröffentlicht. Momentan arbeitete das Team an Time Splitters 4. Außerdem befand sich Gerüchten zufolge im Auftrag von LucasArts das Spiel Star Wars: Battlefront 3 in der Pipeline, dessen Produktion inzwischen das englische Entwicklerstudio Rebellion übernommen haben soll.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


d3Lu 05. Feb 2009

Schon alleine die Anzahl an großer Entwicklerstudios innerhalb Deutschlands zeigt wie...

d3Lu 05. Feb 2009

Yap...Spieleentwicklung für Linux wäre natürlich ein wirtschaftlich total sinnvoller und...

d3Lu 05. Feb 2009

Du meinst eher vorwiegend die grafische Qualität. Hab selten nen Shooter mit so nem...

JanZmus 04. Feb 2009

Ist doch durchaus positiv.

Müllfahrer 04. Feb 2009

Der Müllabfuhrsimulator ist eines der besten Spiele. Packende Action zwischen Fauligen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Datenleck
Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt

In einer ungeschützten Datenbank fanden sich die Daten der Thailand-Reisenden aus den letzten zehn Jahren - inklusive Reisepassnummern.

Datenleck: Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt
Artikel
  1. Laserbeamer: Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro
    Laserbeamer
    Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro

    Der Fengmi R1 kann aus der Nähe Bilder von 50 bis 200 Zoll aufspannen und kostet relativ wenig. Dafür macht er bei der Auflösung Abstriche.

  2. Online-Shopping: Ebay Kleinanzeigen führt SMS-Verifizierung ein
    Online-Shopping
    Ebay Kleinanzeigen führt SMS-Verifizierung ein

    Wie angekündigt, beginnt Ebay Kleinanzeigen mit der Abfrage von Rufnummern. Zu Beginn ist es optional, schon bald wird es Pflicht.

  3. WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
    WLAN und 6 GHz
    Was bringt Wi-Fi 6E?

    Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
    Von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PS5 bei Amazon zu gewinnen • Gaming-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) [Werbung]
    •  /