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RNA Networks virtualisiert Speicher

Anwendungen können auf Speicherpool zugreifen. RNA Networks hat eine Technik vorgestellt, um den Hauptspeicher von Servern im Rechenzentrum in einem Pool zu verwalten. Anwendungen können daraus benötigten Speicher beziehen. Der Zugriff soll transparent erfolgen, also ohne dass die Programme an RNAs Technik angepasst werden müssen.
/ Julius Stiebert
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Die Memory Virtualization Platform von RNA soll den Hauptspeicher unabhängig vom Server und Prozessor machen und in einem virtuellen Pool anbieten. Sowohl Betriebssysteme als auch einzelne Programme sollen darauf dann zugreifen können, wenn sie mehr Speicher benötigen. Der Server, auf dem die Programme laufen, muss also nicht aufgerüstet werden.

Der Zugriff auf den Speicherpool soll von jeder Anwendung aus möglich sein, ohne dass diese angepasst werden muss. Ebenso soll jeder Server Speicher zu dem Pool beisteuern können. RNA will damit etwa I/O-Leistungseinbrüche bei verteilten Berechnungen im Grid verhindern.

Als erstes Produkt auf der Basis der Memory Virtualization Platform hat RNA den RNA Messenger(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Er ist vor allem für Anwendungen gedacht, die mit kurzen Latenzzeiten arbeiten sollen, beispielsweise aus dem Finanzbereich. Aufbauend auf der Speichervirtualisierungsplattform wird der Speicher der Server verwaltet und an die genutzte Software verteilt. So sollen beispielsweise alle Transaktionen im Speicher gehalten werden können, um hohe Latenzzeiten zu vermeiden.


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