Armaturenbretter mit 3D-Display
Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik und des Heinrich-Hertz-Instituts HHI in Berlin haben ein neuartiges Armaturenbrett vorgestellt, dessen Design der Fahrer selbst bestimmen und ändern kann.
"Je nachdem, welche Information für den Fahrer gerade wichtiger ist, wechselt diese in den Vordergrund. Ganz gleich, ob es der Luftdruck, die Route oder der aktuell gespielte Songtitel ist", so Dr. René de la Barré, Projektleiter am HHI.
Für den räumlichen Eindruck sorgen unter anderem zwei Kameras. Sie erfassen die aktuelle Position und den Augenabstand des Fahrers. Der Rechner erzeugt zwei Bilder, die leicht versetzte Sichten auf die Armaturen zeigen. Ein fein geriffeltes Linsenraster vor dem Display bewirkt, dass das rechte Auge die abgebildete Szenerie aus einer etwas anderen Perspektive wahrnimmt als das linke.
Durch die beiden Bilder wird ein räumliches Bild wahrgenommen, ohne dass 3D-Brillen und Datenhelme erforderlich sind. Durch die ständige Erfassung des Fahrers kann der Effekt von jeder Blickrichtung aus und in jeder Sitzposition erreicht werden.
Einen ersten Prototypen ihres Armaturenbretts in 3D will das Heinrich-Hertz-Institut auf der Cebit 2009 zeigen, die vom 3. bis 8. März in Hannover stattfindet.
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