Mofiria: Authentifizierung über die Fingervenen

Sony entwickelt winzigen Durchlichtsensor

Sony entwickelt eine Erkennung für Fingervenen, die wie Fingerabdrücke ein individuelles Muster besitzen, das zur Authentifizierung einer Person ausreicht. Die Scanner sollen so klein werden, dass sie auch in Mobiltelefone und ähnliche Kleingeräte passen.

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Mofiria
Mofiria
Sony nennt seine Technik Mofiria. Verglichen mit anderen biometrischen Authentifizierungsmöglichkeiten soll die Venenerkennung Fälschungsversuchen besser widerstehen und besonders schnell arbeiten. Die Muster der Fingervenen unterscheiden sich von Finger zu Finger und von Mensch zu Mensch. Nach Angaben von Sony verändern sich die Muster im Laufe der Zeit nicht.

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Mofiria verwendet eine Lichtquelle zum Beleuchten des Fingers sowie einen CMOS-Sensor, der die Lichtstreuung aufnimmt. Die Technik soll später so klein und energiesparend sein, dass sie in Mobiltelefone eingebaut werden kann.

Es ist nicht erforderlich, den Finger genau in eine vorgeschriebene Position zu bringen, bevor der Erkennungsmechanismus arbeiten kann. Vielmehr sorgt die Elektronik selbst dafür, dass die Aufnahme nachträglich entsprechend gedreht wird. Die digitalen Venenaufnahmen werden komprimiert abgelegt und sollen so möglichst wenig Speicherplatz verbrauchen.

Fingervenen
Fingervenen
Sony verspricht eine Falschakzeptanzrate von weniger als 0,0001 Prozent, bei der der Zugang gewährt wird, obwohl die Person keine Zugangsberechtigung hat. Die Falschrückweisungsrate liegt bei 0,1 Prozent. Dabei hat die Person zwar eine Zugangsberechtigung, wird aber vom System abgelehnt.

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Die Erkennungsgeschwindigkeit liegt bei 0,25 Sekunden auf einem Mobiltelefon sowie bei 0,015 Sekunden auf einem durchschnittlichen PC. Noch 2009 sollen erste Produkte auf den Markt kommen, die mit der Mofiria-Technik ausgestattet sind.

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