Opera Mini 4.2 für das Google-Handy
Mit der Betafassung von Opera Mini 4.2 lief das Scrollen auf dem Display nur über die Scrollleiste, was mit dem Finger etwas fummelig war. Nun reagiert der Touchscreen auf Fingerbewegungen, so dass der Bildausschnitt nach Belieben verschoben werden kann. Auch die Eingaben arbeiten besser und erscheint kein spezielles Eingabefeld mehr, kann der Nutzer direkt in die URL- oder Suchleiste tippen.
Mit der Finalversion bleibt Opera Mini beim Applikationswechsel weiter aktiv und es kann bequem zwischen Programmen gewechselt werden. Bei der Betaversion wurde die Software noch neu gestartet, wenn sie wieder aufgerufen wurde, so dass zuvor aufgerufene Webseiten nicht mehr aktiv waren.
Im Unterschied zum Android-Browser unterstützt Opera Mini den Trackball zum Scrollen auf der Webseite. Beim Android-Browser springt der Trackball immer nur von Link zu Link. Die verkleinerte Darstellung einer Webseite sieht bei Opera Mini allerdings nicht sonderlich gut aus, es zeigt nur schemenhaft die Seitenstruktur, hier bietet der Android-Browser deutlich mehr Komfort. Auch Tabbed-Browsing beherrscht Opera Mini nicht, so dass maximal eine Webseite gleichzeitig erscheint.
Dafür enthält Opera Mini einen Feed-Reader, um RSS-Feeds zu verwalten und sich so auf dem Laufenden zu halten. Mit Hilfe von Opera Link können Anwender zudem Lesezeichen, besuchte URLs, Notizen und andere Daten mit dem Desktopbrowser von Opera abgleichen.
Das Konzept hinter Opera Mini sieht vor, dass Internetinhalte serverbasiert an die kleinen Handydisplays angepasst werden. Webseiten werden komprimiert übertragen, so dass sie zügiger angezeigt werden können und dabei weniger Datenverkehr anfällt.
Opera Mini 4.2 wird über den Android Marketplace als Download angeboten.
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