Abo
  • Services:
Anzeige

Mitsubishi Electric leidet unter Verlusten im Chipgeschäft

Gewinn rutscht auf tiefsten Stand seit sechs Jahren

Der japanische Elektronik- und Maschinenhersteller Mitsubishi Electric hat seine Gewinnprognosen zum zweiten Mal im laufenden Geschäftsjahr zurückgeschraubt. Schuld sind rückläufige Bestellungen der Automobil- und Flachbildschirmhersteller und Verluste in der Chipherstellung.

Im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. März 2009 endet, werde der Nettogewinn bei Mitsubishi Electric voraussichtlich um 94 Prozent auf 10 Milliarden Yen (88 Millionen Euro) fallen. Im Oktober 2008 hatte die Firma noch einen Gewinn von 120 Milliarden Yen (1,05 Milliarden Euro) als Ziel angegeben. Der Umsatz fällt um 11 Prozent auf 3,6 Billionen Yen (31,64 Milliarden Euro). Hier lag die Prognose bei 3,9 Billionen Yen (34,33 Milliarden Euro).

Anzeige

Mitsubishi Electric rutscht damit auf das niedrigste Niveau seit sechs Jahren. Dabei wirken sich besonders auch die Verluste bei Renesas Technology, ein Gemeinschaftsunternehmen, das Mitsubishi Electric (45 Prozent) zusammen mit Hitachi (55 Prozent) betreibt, aus.

"Die Nachfrage wird bis zur zweiten Hälfte des nächsten Geschäftsjahres weiter zurückgehen", erklärte Mitsubishi Executive Vice President Yukihiro Sato. "Eine Erholung wird voraussichtlich in der Zeit von Januar bis März eintreten, jedoch nicht in besonders hohem Tempo." Das Unternehmen baut 500 Zeitarbeitsplätze ab, erklärte Sato. Mit der Prognose liegt der Konzern unter den Schätzungen der Analysten.

Im Jahresendquartal 2008 erlitt Mitsubishi Electric einen Nettoverlust von 28,3 Milliarden Yen (25 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 42,3 Milliarden Yen (373 Millionen Euro). Der Umsatz fiel um 11 Prozent auf 807,9 Milliarden Yen (7,12 Milliarden Euro).

Renesas hatte in der letzten Woche einen Rekordverlust von 206 Milliarden Yen (1,81 Milliarden Euro) für das laufende Geschäftsjahr angekündet. Im letzten Geschäftsjahr lag der Gewinn noch bei 9,5 Milliarden Yen (84 Millionen Euro). Das Unternehmen hat 26.800 Mitarbeiter und fertigt Mikrocontroller für die Automobilelektronik, LCD-Driver-ICs, Smartcard-Mikrocontroller, RF-ICs, HF-Leistungsverstärker, Mixed-Signal-ICs, SoCs und SiPs. Im September 2008 hatte Renesas seine letzte europäische Fertigungsstätte in Landshut an ehemalige Manager verkauft.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  2. CompuGroup Medical Dentalsysteme GmbH, München, Kassel, Düsseldorf
  3. Robert Bosch Start-up GmbH, Renningen
  4. Ratbacher GmbH, Dortmund


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 1,49€
  3. 8,49€

Folgen Sie uns
       


  1. WatchOS 4.0 im Test

    Apples praktische Taschenlampe mit autarkem Musikplayer

  2. Werksreset

    Unitymedia stellt Senderbelegung heute in Hessen um

  3. Aero 15 X

    Mehr Frames mit der GTX 1070 im neuen Gigabyte-Laptop

  4. Review Bombing

    Valve verbessert Transparenz bei Nutzerbewertungen auf Steam

  5. Big Four

    Kundendaten von Deloitte offenbar gehackt

  6. U2F

    Yubico bringt winzigen Yubikey für USB-C

  7. Windows 10

    Windows Store wird zum Microsoft Store mit Hardwareangeboten

  8. Kabelnetz

    Eazy senkt Preis für 50-MBit/s-Zugang im Unitymedia-Netz

  9. Nintendo

    Super Mario Run wird umfangreicher und günstiger

  10. Seniorenhandys im Test

    Alter, sind die unpraktisch!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

  1. Re: Innerbetriebliche Konkurrenz vermeiden

    Lasse Bierstrom | 19:06

  2. Russland war sicher schuld (kwt)

    elgooG | 19:03

  3. Re: Tja, so ist es

    Opferwurst | 19:03

  4. Re: Der Preis ist bei UM auch möglich

    quakerIO | 18:59

  5. Re: Halt wie immer, IT made in Deutschland am...

    elgooG | 18:59


  1. 19:00

  2. 17:32

  3. 17:19

  4. 17:00

  5. 16:26

  6. 15:31

  7. 13:28

  8. 13:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel