Gigapixel-Fotos für jedermann
Das Epic besteht aus einer Plattform mit Akkubetrieb und einem kleinen LC-Display, einigen Bedienknöpfen sowie einem Schrittmotor. Damit wird die Kamera in Position gebracht und mit einem Auslöser, der den Fingerdruck nachahmt, werden Dutzende bis Hunderte von Fotos gemacht. Zur Stromversorgung reichen sechs AA-Zellen.
Die Hardwareplattform führt danach die Kamera schrittweise durch die Zeilen und Spalten der Gigapixelaufnahme. Die mitgelieferte Software setzt daraus ein riesiges Bild zusammen. So können selbst mit niedrigauflösenden Kameras Fotos mit mehreren Gigapixeln Auflösung gemacht werden.
Die Software unterstützt auch 360-Grad-Panoramen, die aus Einzelbildern mit mehreren Zeilen (Multirow) zusammengesetzt werden. Der Fotograf kann die Bilder zum Beispiel auf die Herstellerwebsite GigaPan.org heraufladen, wo sie mit einem Flashplayer betrachtet werden können.
Das GigaPan Epic kostet zusammen mit der Stitcher-Software rund 380 US-Dollar. Eine Version für schwerere Kameras aus dem Bridge- und Spiegelreflexbereich ist bereits in Arbeit. Der Hersteller GigaPan wurde 2008 als Spin-off einer Kooperation der NASA und der Carnegie Mellon Universität gegründet und wird von Google gesponsort.