Abo
  • IT-Karriere:

Citrix Systems baut 500 Arbeitsplätze ab

Unternehmen gibt enttäuschenden Ausblick

Für Citrix Systems, einen Anbieter von Infrastruktursoftware zur Applikationsbereitstellung und von Virtualisierungssoftware, brachte das vierte Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang. Die Firma will 500 Arbeitsplätze abbauen.

Artikel veröffentlicht am ,

Citrix Systems hat im letzten Quartal 2008 einen Gewinn von 60,1 Millionen US-Dollar (33 Cent pro Aktie) erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 62,3 Millionen US-Dollar (33 Cent pro Aktie) erzielt. Der Umsatz stieg auf 416 Millionen US-Dollar, verglichen mit 400 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2007. Dies entspricht einem Wachstum von vier Prozent. Die Analysten hatten einen höheren Umsatz von 431,8 Millionen US-Dollar erwartet. Im gesamten Geschäftsjahr 2008 betrug der Umsatz 1,58 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 14 Prozent entspricht.

Stellenmarkt
  1. Concardis GmbH, Eschborn
  2. Interflex Datensysteme GmbH & Co. KG, Berlin

Citrix Systems plant ein Restrukturierungsprogramm sowie eine Reduzierung seiner Belegschaft um circa 10 Prozent, was einer Streichung von 500 Arbeitsplätzen entspricht. Standorte würden zusammengelegt und Zeitarbeitsplätze reduziert, hieß es weiter. Die Betriebskosten sollen um circa 50 Millionen US-Dollar gesenkt werden. Die Restrukturierung kostet im laufenden ersten Quartal zwischen 19 und 23 Millionen US-Dollar.

"Citrix Systems ist im deutschen IT-Markt sehr gut etabliert und wir sind im Virtualisierungsmarkt bereits heute eine feste Größe", sagte Karl-Heinz Warum, Senior Area Vice President, Citrix Systems GmbH Deutschland Golem.de. Citrix veröffentliche keine spezifischen Informationen dazu, wie viele Stellen in Deutschland abgebaut würden. Die Restrukturierung sei global und umfasse alle Länder und Funktionsbereiche, so Warum weiter.

Im Volumen von über 1 Million US-Dollar gingen weniger Aufträge ein, weil die Kunden mit einem reduzierten IT-Budget auskommen müssen, sagte Finanzchef David Henshall. Das Geschäft mit Virtualisierungsanwendungen, die wichtigste Einnahmequelle, zeigte einen Rückgang um 3 Prozent, da die Kunden für das vierte Quartal geplante Projekte ausgesetzt oder reduziert hätten. Das Citrix- Produktangebot umfasst auch die Virtualisierungstechnologie Xen.

Im laufenden ersten Quartal werde der Umsatz um 5 Prozent fallen. Die Analysten hatten einen Zuwachs um 7 Prozent erwartet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 2,99€
  3. 2,99€

das lässt tief... 31. Jan 2009

Ja lieber soso, das lässt sehr tief blicken, erst die Karre in den Dreck fahren, dann...

Toreon 30. Jan 2009

...müsste das bei CITRIX nicht virtualisieren heissen?? ;)

Citrix-Admin 30. Jan 2009

Citrix gehört nicht zu Microsoft. Citrix hat den NT 3.51-Quellcode lizensiert, das ganze...

Flow77 30. Jan 2009

...


Folgen Sie uns
       


Vaio SX 14 - Test

Das Vaio SX14 ist wie schon die Vorgänger ein optisch hochwertiges Notebook mit vielen Anschlüssen und einer sehr guten Tastatur. Im Golem.de-Test zeigen sich allerdings Schwächen beim Display, dem Touchpad und der Akkulaufzeit, was das Comeback der Marke etwas abschwächt.

Vaio SX 14 - Test Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
      5G-Auktion
      Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

      Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
      Eine Analyse von Achim Sawall

      1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
      2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
      3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

        •  /