Abo
  • Services:

TCG legt Standard für Festplattenverschlüsselung vor

Spezifikationen für Desktops und Storage-Systeme

Die Trusted Computing Group (TCG) hat Spezifikationen für die sogenannte "Full Disk Encryption" veröffentlicht. Damit soll ein einheitlicher Standard geschaffen werden, den alle Hersteller implementieren können. Die Spezifikation unterteilt sich in verschiedene Standards, um sowohl Desktop- und Notebookspeicher als auch Server abzudecken.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die komplette Festplattenverschlüsselung soll dafür sorgen, dass im Falle eines Diebstahls oder anderweitigen Verlustes des Speichermediums die Daten sicher sind. Verschiedene Hersteller bieten daher eine Verschlüsselungsfunktion bereits heute in ihren Festplatten an. Einen einheitlichen Standard gibt es aber nicht. Die von der Storage Work Group der TCG erstellte Spezifikation soll für Abhilfe sorgen. Zu den Mitgliedern der TCG zählen unter anderem Hitachi, Seagate, Fujitsu, Samsung, Toshiba und Western Digital.

Stellenmarkt
  1. ETAS, Stuttgart
  2. TE Connectivity Germany GmbH, Feuchtwangen

Der Standard sieht verschiedene Security Subsystem Classes vor, um unterschiedliche Einsatzbereiche abzudecken: Opal 1.0 (PDF) berücksichtigt Desktop- und Notebookfestplatten. Enterprise 1.0 (PDF) beschäftigt sich mit Storagesystemen. Hinzu kommt die Storage Interface Interactions Specification (PDF), die sich mit Schnittstellen auseinandersetzt. Neben Parallel- und Serial-ATA werden auch Fibre Channel und SCSI unterstützt.

Für die Verschlüsselung setzen die Spezifikationen auf den Advanced Encryption Standard, kurz AES. Die Wahl der Schlüssellänge - 128 oder 256 Bit - überlassen die Spezifikationen dem Festplattenhersteller.

Unter anderem Seagate, Fujitsu und Hitachi sollen den Standard schon heute unterstützen. Verschiedene Anbieter von Verschlüsselungsmanagementsoftware wollen Produkte ankündigen, die für den Standard zertifiziert sind. Die Produkte sind somit nicht an einen Speicherhersteller gebunden und Firmen können ebenfalls auf verschiedene Hersteller setzen, ohne Inkompatibilitäten fürchten zu müssen.



Meistgelesen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. (-80%) 11,99€
  3. 12,99€

Der Kaiser! 18. Apr 2011

Den Blog von Bruce Schneier gibt es auch auf Deutsch.

FarmerLama 30. Jan 2009

Was soll das? Warum wird immer ausschließlich auf AES gesetzt? Entweder man machts...

Haddusa 30. Jan 2009

...können sie sich das Geld für die Entwicklung gleich sparen. Kenne niemanden der sich...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

    •  /