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Internetsperre für irische Filesharer

Major-Labels einigen sich mit ISP

Der größte irische Internetprovider, Eircom, hat sich vor Gericht mit den vier weltgrößten Plattenfirmen geeinigt, in Zukunft aktiv gegen illegales Filesharing in seinen Netzen vorzugehen. Eircom wird eine sogenannte "Three-Strikes-Policy" praktizieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei Universal, Sony, EMI und Warner dürften gestern die Champagnerkorken geknallt haben. In Irland ist es ihnen gelungen, vor Gericht den größten Internetprovider des Landes zu einer Vereinbarung über freiwillige Internetsperren für Urheberrechtsverletzer zu zwingen. In Zukunft wird Eircom gegenüber seinen Nutzern die sogenannte "Three-Strikes-Policy" durchsetzen. Das bedeutet, dass Nutzer, die sich am illegalen Filesharing beteiligen, damit rechnen müssen, nach wiederholten Verwarnungen vom Internet abgeklemmt zu werden.

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Die zwischen Eircom und den Plattenfirmen getroffene Vereinbarung sieht vor, dass die Plattenfirmen dem Internetprovider Informationen darüber liefern, welche IP-Adressen zum illegalen Dateitausch benutzt werden.

Beim ersten Mal wird der ISP dem betroffenen Nutzer eine Nachricht schicken, die ihn darüber informiert, dass er bei illegalem Verhalten ertappt worden ist. Wird derselbe Nutzer erneut von den Plattenfirmen angezeigt, erhält er vom ISP eine weitere Nachricht, in der ihm für den Wiederholungsfall mit der Abschaltung der Internetverbindung gedroht wird. Sollte der Eircom-Kunde zum dritten Mal von den Plattenfirmen erwischt werden, wird Eircom die Ankündigung wahr machen: Der Filesharer verliert seine Internetverbindung. Die Kunden haben keine Möglichkeit, sich dagegen vor Gericht zu wehren.

Der internationale Verband der Musikindustrie, IFPI, erklärt auf seiner Homepage, dass die Vereinbarung zwischen Eircom und den vier Major-Labels "freundschaftlich und zur beiderseitigen Zufriedenheit getroffen wurde".

Bestandteil der Vereinbarung ist eine Selbstverpflichtung der Plattenfirmen, "alle notwendigen Schritte" zu unternehmen, mit allen anderen Internetprovidern in Irland vergleichbare Vereinbarungen zu treffen. Sollten diese nicht mitspielen wollen, werden die Plattenfirmen auch gegen sie vor Gericht gehen müssen. [von Robert A. Gehring]



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derKleineMann 19. Mai 2009

Was? da träumt wohl noch so einer von warmen Eislutschern ;) Usenet wird sowohl auch für...

LinuxMcBook 02. Feb 2009

Außerdem reicht es ja aus, wenn sich ein schlauer Kopf wie du daran setzt und bald haben...

surfenohneende 02. Feb 2009

"Wunderbar" Freie Hand für die legale MAFIA (mit ihren Geflecht mit die Politik...

blork42 02. Feb 2009

Du bist Kot ... Es gibt sogar Wissenschaftler, die sich krass parallele Peer2Peer...

surfenohneende 02. Feb 2009

Da merkt manns halt (Copyright-)Mafia


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