Kodak entlässt 3.500 bis 4.500 Mitarbeiter

Umsätze gehen um 24 Prozent zurück

Eastman Kodak hat in seinem vierten Finanzquartal 2008 einen heftigen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Umsätze um 24 Prozent auf jetzt 2,433 Milliarden US-Dollar.

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Der Nettoverlust liegt bei 133 Millionen US-Dollar oder 50 US-Cent pro Aktie, während man im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch einen Gewinn ausweisen konnte.

Das Geschäft mit digitalen Produkten verhagelte das vierte Quartal genauso wie das mit konventionellen Filmprodukten. Im Digitalbereich wurden rund 1,78 Milliarden US-Dollar umgesetzt - ein Minus von 23 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Bei Filmprodukten musste Kodak einen Umsatzrückgang von 27 Prozent auf 652 Millionen US-Dollar hinnehmen.

Mit dem vierten Quartalsbericht ist auch der Jahresbericht fällig. Dem zufolge machte Kodak einen Nettogewinn von 54 Millionen US-Dollar beziehungsweise 19 US-Cent pro Aktie. Der Jahresumsatz beläuft sich auf 9,416 Milliarden US-Dollar und damit um neun Prozent niedriger als 2007.

Als Reaktion auf die desaströsen Ergebnisse will Kodak zwischen 3.500 und 4.500 Angestellte entlassen. Damit reduziert Kodak die Zahl seiner Mitarbeiter um 14 bis 18 Prozent. Der Großteil der Entlassungen soll 2009 stattfinden und auch vor der Leitungsebene nicht haltmachen. Das Management wird keine Boni erhalten und ein Großteil der Mitarbeiter keine Gehaltserhöhungen, teilte Kodak mit.

Kodak-Chef Antonio M. Perez sagte, dass die zweite Jahreshälfte 2008 in die Geschichte als eine der schwierigsten Zeiten eingehen wird, die das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten durchmachen musste.

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