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Microsoft gibt Web Sandbox als Open Source frei

Sicherheitskomponente ist noch in der Entwicklung. Microsoft hat den Quelltext seiner Web Sandbox unter eine Open-Source-Lizenz gestellt. Das Projekt richtet sich an Webentwickler, die eine Sandbox zur Isolation von sicherheitskritischen Elementen nutzen wollen. Sie soll mit verschiedenen Browsern kompatibel sein.
/ Julius Stiebert
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Die Web Sandbox läuft laut Microsoft mit den meisten Browsern, die Javascript unterstützen. Ziel ist es, das bekannte Sandbox-Prinzip(öffnet im neuen Fenster) auf den Browser zu übertragen. Skripte laufen so in einer isolierten Umgebung ab, was für mehr Sicherheit sorgen soll. Das Web-Sandbox-Projekt hat dabei vor allem Mash-up-Anwendungen im Blick, bei denen oft Skripte von Drittanbietern mit denselben Rechten wie die Skripte des Anbieters ablaufen, so Microsoft.

Microsoft will die Web Sandbox zu einem offenen Standard machen, der auch mit Produkten anderer Hersteller zusammenarbeitet. Daher wurde der Quellcode nun unter die Apache-Lizenz 2.0(öffnet im neuen Fenster) gestellt. Die Lizenz erlaubt beispielsweise, den Quellcode in proprietären Projekten zu verwenden.

Nähere Informationen zu dem erstmals auf der PDC 2008 vorgestellten Projekt gibt es auf der Web-Sandbox-Seite(öffnet im neuen Fenster) . Die Dokumentation gibt Aufschluss darüber, wie Entwickler bereits jetzt mit dem Code experimentieren können. Microsoft weist aber darauf hin, dass die Web Sandbox noch nicht für Produktivumgebungen geeignet ist.


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