Leica geht auf Safari

Die M8.2 ist eine digitale Messsucherkamera mit einer Auflösung von 10,3 Megapixeln. Der Sensor misst 18 x 27 mm und sorgt bei den Objektiven für eine Verlängerung der Brennweite um den Faktor 1,33. Die Lichtemfindlichkeit kann von ISO 160 bis ISO 2500 eingestellt werden.
Der Weißabgleich kann automatisch oder anhand von sechs Voreinstellungen beziehungsweise manuell vorgenommen werden. Außerdem lässt sich die Farbtemperatur von 2.000 bis 13.100 Kelvin manuell eingeben.
Wie bei einer Spiegelreflexkamera kann auch die M8.2 mit Wechselobjektiven ausgestattet werden, jedoch schaut man beim Blick in den Sucher nicht durch das Objektiv. Anders als eine Spiegelreflexkamera kann dieser Kameratyp auf Basis von Triangulation dem Fotografen die manuelle Scharfeinstellung erleichtern. Die Kamera stellt dabei die Aufnahmeszene in zwei leicht versetzten Aufnahmewinkeln im Sucher dar, die man überlagern muss.
Die Scharfstellung erfolgt manuell. Außerdem verdeckt beim Auslösen der Spiegel nicht wie bei einer Spiegelreflexkamera üblich die Sicht.
Mit dem Bildfeldwähler kann der Fotograf die Bildwirkung einer anderen Brennweite simulieren und die richtige Brennweite vorab bestimmen, ohne das Objektiv zu wechseln. Für die nachträgliche Bildkontrolle sowie die Kamerasteuerung bietet die M8.2 ein 2,5 Zoll großes LC-Display mit einer Auflösung von circa 230.000 Pixeln. Das Display ist mit einem kratzfesten Saphierglas bedeckt.
Mit dieser Akkukapazität sind laut Hersteller 400 Aufnahmen möglich, im vollen Zustand gar 500 Aufnahmen. Die Kamera misst circa 138,6 x 80,2 x 36,9 mm und wiegt leer, ohne Speicherkarte und Akku, 545 Gramm. Gespeichert wird auf SD- und SDHC-Karten.
Die Leica M8.2 Safari soll ab Februar 2009 verfügbar sein. Der Preis des Safari-Pakets mit Objektiv, Ledertasche und Ledertrageriemen liegt bei 7.500 Euro.