• IT-Karriere:
  • Services:

Kurzarbeit bei AMD in Dresden

Maßnahme vorerst bis Ende Juli 2009 geplant

AMD führt in seinen Chipfabriken in Dresden Kurzarbeit ein. Wie das Unternehmen erklärte, will es damit auf die anhaltend schwache Nachfrage nach Prozessoren reagieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie die gesamte Halbleiterbranche leidet auch AMD unter der Weltwirtschaftskrise. Das Unternehmen hatte daher bereits seit einigen Wochen Pläne zur Kurzarbeit geprüft, nun sind diese konkret. AMDs Mitteilung dazu fällt knapp und deutlich aus: "Die globale Nachfrage nach Mikroprozessoren ist in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen und wird sich voraussichtlich auch 2009 verlangsamen. Daher haben wir beschlossen, am Standort Dresden ab Februar bis Ende Juli 2009 Kurzarbeit einzuführen."

Stellenmarkt
  1. T e b i s Technische Informationssysteme AG, Martinsried bei München
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

AMDs Fab36 und Fab38 in Dresden
AMDs Fab36 und Fab38 in Dresden
Um bis zu 50 Prozent sollen die Arbeitszeiten verringert werden. Ob AMD dabei eine seiner Produktionslinien stilllegt, oder auf allen Anlagen nur weniger Wafer hergestellt werden, ist noch nicht bekannt.

In Dresden stellt AMD nahezu alle Prozessoren der Serien Athlon, Phenom, Opteron und Turion her. Die Werke sollen in ein neues Unternehmen namens "The Foundry Company" unter Mehrheitsbeteiligung von arabischen Investoren überführt werden, so dass der Zeitpunkt für die Chipkrise doppelt ungelegen kommt. Hans Deppe, Geschäftsführer von AMD Dresden, meint dazu: "Wir bereiten uns in Dresden auf ein neues globales Unternehmen ("The Foundry Company") mit einem neuen Geschäftsmodell vor. Dieses eröffnet dem Standort neue Perspektiven unter Nutzung unseres über viele Jahre gewachsenen Know-hows. Leider sind wir - wie die gesamte Industrie - von der globalen Wirtschaftskrise betroffen. Wir tun jedoch alles, um in dieser schwierigen Situation mit Augenmaß und Realitätssinn den neuen Herausforderungen am Leitstandort DD gerecht zu werden."

AMD-Konkurrent Intel musste im lezten Quartal einen Gewinneinbruch von 90 Prozent hinnehmen, hat sich jedoch bisher noch nicht zu Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Entlassungen geäußert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,79
  2. (-10%) 53,99€
  3. 15,00€
  4. (-10%) 35,99€

Christoph Mohn 29. Jan 2009

Welch Zufall. Bei Sony gibts auch schon Kurzarbeit.

so sieht´s aus! 28. Jan 2009

Ich habe es mir doch anders überlegt AMD ist Schrott, gehe mir jetzt eine Intel CPU kaufen.

s<gd 28. Jan 2009

Dieses Problem hat Karl Marx shon im 19 Jahrhundert beschrieben: http://de.wikipedia.org...


Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Magenta-TV-Stick im Test: Android-TV-Stick gleicht Magenta-TV-Schwächen nicht aus
Magenta-TV-Stick im Test
Android-TV-Stick gleicht Magenta-TV-Schwächen nicht aus

Eine bequeme Nutzung von Magenta TV verspricht die Telekom mit dem Magenta-TV-Stick. Wir haben uns die Hardware angeschaut und dabei auch einen Blick auf Magenta TV geworfen. Der Dienst hat uns derzeit noch zu viele Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /