Abo
  • Services:

Sun trotz roter Zahlen über den Prognosen (Update)

Server- und Softwarehersteller macht Verlust von 209 Millionen US-Dollar

Sun Microsystems, ein Hersteller von Servern und Software, schrieb im letzten Geschäftsquartal zwar weiter rote Zahlen, konnte vor Sonderposten aber die Erwartungen der Börsenanalysten übertreffen.

Artikel veröffentlicht am ,

Sun Microsystems musste in seinem zweiten Geschäftsquartal 2008/2009 die Kosten seines Restrukturierungskurses verkraften. Sun verzeichnete einen Verlust von 209 Millionen US-Dollar (28 US-Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 260 Millionen US-Dollar (31 US-Cent pro Aktie).

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. BWI GmbH, Bonn

Vor Restrukturierungskosten und den Ausgaben für Übernahmen in Höhe von insgesamt 222 Millionen US-Dollar lag der Gewinn bei 15 US-Cent, nach 50 US-Cent im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten im Berichtszeitraum vor Sonderposten nur 10 US-Cent pro Aktie erwartet. Der Umsatz fiel um 11 Prozent auf 3,22 Milliarden US-Dollar.

Sun war in den Jahren 2006 und 2007 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im Jahr 2008 rutschte die Firma aber wieder in die roten Zahlen ab. Im November 2008 gab Sun die Streichung von 6.000 Jobs bekannt, womit 18 Prozent der Arbeitsplätze im Unternehmen verloren gingen. Damit sollten 750 Millionen US-Dollar jährlich eingespart werden. Zugleich rückte die Geschäftsstrategie hin zu Open Source stärker in den Mittelpunkt.

Nachtrag vom 28. Januar 2009, 10:40 Uhr:
"Der Serverbereich mit Chip Multithreading (CMT) wächst enorm", sagte Sun-Microsystems-Deutschlandchef Thomas Schröder Golem.de. "Das ist das schnellstwachsende Produkt in der Firmengeschichte." Mit dem Datenbankverwaltungssystem MySQL sei weltweit im Jahresvergleich ein Anstieg von 55 Prozent erreicht worden. Geschrumpft sei dagegen das Geschäft mit größeren Servern. "Hier haben Kunden Konsolidierungsprojekte verschoben", sagte Schröder.

Geschäftszahlen auf Länderebene gibt Sun nicht bekannt. "Wir haben die Kosten reduziert und haben im laufenden dritten Quartal volle Auftragsbücher. Das Geschäft mit Banken, Sparkassen und Versicherungen ist trotz Finanz- und Wirtschaftskrise stabil." Das Unternehmen bleibe trotz einem "schwierigen wirtschaftlichen Umfeld generell auf Wachstum ausgerichtet", sagte Schröder.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 216,50€

Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Android Q Google will den Zurück-Button abschaffen
  2. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  3. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


      •  /