Chiphersteller Texas Instruments erleidet Gewinneinbruch
Texas Instruments (TI) hat im vierten Quartal 2008 einen Gewinnrückgang um 86 Prozent und einen Umsatzeinbruch um 30 Prozent erlitten. TI erzielte einen Gewinn von 107 Millionen Dollar (8 Cent pro Aktie), nach 753 Millionen Dollar (54 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Restrukturierungskosten in Höhe von 13 Cent pro Aktie belasteten das aktuelle Ergebnis. Der Umsatz sank von 3,56 Milliarden Dollar auf 2,49 Milliarden Dollar.
Texas Instruments baut in Folge der Krise 12 Prozent der Belegschaft ab. 1.800 Mitarbeiter erhalten sofort die Kündigung. 1.600 weitere Jobs sollen durch Abfindungen und Vorruhestandsregelungen abgebaut werden.
Die Situation für das Unternehmen wird sich weiter verschärfen, es hält im laufenden ersten Quartal 2009 sogar einen Verlust für möglich. Der Konzern geht von einem Ergebnis zwischen 11 Cent pro Aktie Verlust bis hin zu einem Gewinn von 3 Cent pro Aktie aus. Der Umsatz werde um bis zu 53 Prozent nachgeben.
"Die makroökonomische Schwäche beeinträchtigt alle unsere Geschäftsfelder, was sich im laufenden Quartal fortsetzt" , sagte Ron Slaymaker, Vice President und Leiter der Investor Relations des Unternehmens. Kunde Nokia, mit dem Texas Instruments 15 Prozent seines Umsatzes generiert, hatte erst kürzlich einen Gewinneinbruch um 69 Prozent berichtet.



