IBM baut 2.800 Arbeitsplätze ab

Betroffene erhalten ein ungewöhnliches Kündigungsschreiben

Der IT-Konzern IBM hat in der vergangenen Woche ungewöhnliche Kündigungsschreiben an 2.800 Beschäftigte versandt. Betroffen waren die Bereiche Sales und Software in den USA.

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IBM wird im Unternehmen 2.800 Arbeitsplätze abbauen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf ein Schreiben der Konzernführung an die Mitarbeiter, das der Wirtschaftszeitung vorliegt. Das Schreiben mit dem Titel "Mitarbeiter-Informationspaket" ging an die Betroffenen, denen in schon fast zynischem Ton erklärt wurde, dass sie für "Maßnahmen zur Reduzierung der derzeitigen Ressourcen ausgewählt" seien. 839 von 9.784 Softwareingenieuren verlieren demnach ihren Arbeitsplatz.

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Offiziell hat IBM zwar bestätigt, dass es Entlassungen im Konzern gebe, wollte aber keine Zahlen nennen. Samuel J. Palmisano, der Vorstandsvorsitzende des IT-Unternehmens, hatte in der vergangenen Woche verkündet, dass die Belegschaft zum Jahresende 2008 auf über 400.000 angewachsen sei. Ein Jahr zuvor hatte Big Blue 386.000 Mitarbeiter.

Im letzten Quartal hatte IBM noch einen um 12 Prozent gestiegenen Nettogewinn von 4,43 Milliarden US-Dollar ausweisen können und einen optimistischen Ausblick gegeben. Der Umsatz gab jedoch um 6,4 Prozent auf 27 Milliarden US-Dollar nach.

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