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3min - Telekom macht Webvideo

Videoportal für professionell produzierte, deutschsprachige Webserien. Unter dem Namen 3min bastelt die Telekom an einem eigenen Videoportal. Es soll sich deutschsprachigen Serienformaten in hoher Qualität widmen – in Abgrenzung von Seiten wie Youtube, die auf nutzergenerierte Inhalte setzen.
/ Jens Ihlenfeld
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Bereits seit Oktober 2008 ist 3min in einer Betaversion online, der offizielle Start ist für Frühjahr 2009 geplant. Die Telekom will mit einem anspruchsvollen Serienangebot aufwarten, das den Sehgewohnheiten im Internet entspricht.

Die durchschnittliche Länge pro Episode liegt bei 3 Minuten, der Name ist also Programm. Die Inhalte kauft die Telekom auch in den USA ein, versieht sie dann mit einer deutschen Synchronisation. So geschehen beispielsweise bei der in Hollywood produzierten Serie "Prom Queen", die seit 12. Januar 2009 bei 3min läuft. Neue Episoden der ersten Staffel werden wöchentlich montags, mittwochs und freitags zu sehen sein.

Die Show "Kargar trifft den Nagel", die bislang auf Comedy Central zu sehen war, hat auf 3min eine neue Heimat gefunden. Zudem gibt es unter anderem "Shanghai Super Girl", eine Dokumentation über die chinesische Version von DSDS alias Super Idol, deren letzte Staffel 420 Millionen Zuschauer erreichte, sowie "Preußisch Gangster" und die Surferdoku "Riding Giants" in 3-Minuten-Episoden.

3min konzentriert sich somit ausschließlich auf professionell produzierte Formate in hoher Auflösung und verzichtet bewusst auf nutzergenerierte Inhalte.


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