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Erste iPod-nano-Generation kommt Apple teuer zu stehen

US-Sammelkläger und Apple einigen sich wegen kratzanfälliger Musikabspieler. Die erste Generation des iPod nano, die Apple 2005 vorstellte, zerkratzte zu leicht. Das Unternehmen muss US-Kunden dafür nun entschädigen. Im Rahmen einer Einigung mit Sammelklägern zahlt das Unternehmen voraussichtlich 22,5 Millionen US-Dollar.
/ Christian Klaß
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Im September 2005 startete der Verkauf der ersten Generation des iPod nano, der den iPod mini ablöste. Einem Teil der Geräte fehlte laut www.ipodnanosettlement.com(öffnet im neuen Fenster) , der offiziellen Website zur Sammelklage, eine eigentlich im Produktionsprozess vorgesehene schützende Beschichtung, weswegen sie auf der Vorderseite schnell zerkratzten. Erst ab Dezember 2005 seien erste Geräte mit der vorgesehenen Schutzschicht ausgeliefert worden.

Da Apple das Problem zuerst nicht anerkannte, kam es zu der Sammelklage und der nun erfolgten Einigung mit den Klägern. Apple stellt im Rahmen der Einigung 22,5 Millionen US-Dollar für einen Fonds zur Verfügung, aus dem die Anwälte und die Entschädigung für die betroffenen US-Kunden bezahlt werden sollen. Diese müssen sich selbst melden(öffnet im neuen Fenster) und erhalten 25 US-Dollar als Entschädigung. Es sei denn, sie haben nach ihrer Beschwerde bereits von Apples Kundendienst eine Schutztasche für den kratzanfälligen iPod nano erhalten. Dann sinkt die Auszahlung auf 15 US-Dollar.

Dieser Einigung muss der zuständige Richter Ende April 2009 noch zustimmen und Einsprüche könnten die Auszahlung weiter verzögern.


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