Samsung schreibt erstmals Verlust

Handysparte bricht um 72 Prozent ein

Der südkoreanische Konzern Samsung Electronics ist mit seiner Handyfertigung eingebrochen und schreibt Verluste bei LCDs und Speicherchips. Erstmals seitdem die Firma ihre Geschäftsergebnisse vierteljährlich ausweist, schreibt Samsung rote Zahlen.

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Samsung erzielte im vierten Quartal 2008 einen Verlust von 20 Milliarden Won (11,2 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verdiente Samsung Electronics noch 2,21 Billionen Won, was zu der Zeit 1,87 Milliarden Euro entsprach.

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Der Umsatz betrug 18,5 Billionen Won (10,35 Milliarden Euro), ein Zuwachs um 5,5 Prozent gegenüber 17,5 Billionen Won (9,79 Milliarden Euro) im vierten Quartal 2007.

Die stärksten Einbrüche verzeichnete der Mobilfunkbereich und die Komponentenfertigung. Samsung erwartet auch in der ersten Jahreshälfte 2009 einen weiteren Rückgang in den verschiedensten Bereichen, darunter bei Computern, Handys und Fernsehern.

In der Speicherchipherstellung erwirtschaftete Samsung einen operativen Verlust von 560 Milliarden Won (313 Millionen Euro). Die meisten Branchenunternehmen schreiben bereits seit über einem Jahr rote Zahlen.

Im Handybereich gab der operative Gewinn um 72 Prozent auf 160 Milliarden Won (89,5 Millionen Euro) nach. Im Berichtszeitraum wurden nach den Angaben 53 Millionen Mobiltelefone ausgeliefert. Damit werde das Jahresziel von 200 Millionen Geräten erreicht, hieß es weiter.

Die ausgegliederte Sparte für Displays, LCD-Weltmarktführer für Fernseher, Computer und Mobiltelefone, erlitt einen operativen Verlust von 350 Milliarden Won (196 Millionen Euro).

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