Abo
  • Services:

BeamDVD - Spielfilm-DVDs über das Internet schauen

BeamDVD - DVD-Laufwerk im Zugriff über das Internet
BeamDVD - DVD-Laufwerk im Zugriff über das Internet
Diaz hat fünf Jahre lang im Rahmen der SpiteMedia GbR und später der Christian Garcia Diaz EK eDonkey-Server gehostet, wurde dann zum Ziel der Musikindustrie, bei einer Hausdurchsuchung wurde die Geschäftseinrichtung beschlagnahmt und er musste sich mehrerer Klagen erwehren. Selbst bot Diaz laut eigenen Angaben keine Dateien über das Internet an, auch wenn die Musikindustrie das behauptet habe.

Stellenmarkt
  1. SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse, München
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Er habe lediglich einige eDonkey-Knotenpunkte betrieben, die von mehreren Millionen Nutzern frequentiert wurden. Zwar zog sich Diaz den Unmut von eDonkey-Nutzern zu, weil er über Nachrichten für den Usenext-Dienst warb. Doch immerhin hätten seine eDonkey-Server wie die von Razorback zum Schutze der Nutzer keine Logfiles angelegt. Entsprechend gibt er sich nun vorsichtig und sieht sich mit BeamDVD durch verschiedene Maßnahmen auf der sicheren Seite.

BeamDVD bietet zwei monatlich kündbare Abonnementmodelle an: Das Volumenpaket richtet sich an "Film-Einsteiger", kostet monatlich 15,68 Euro und erlaubt den Zugriff auf bis zu acht DVDs pro Monat. Das entspricht umgerechnet 1,96 Euro pro Film. Das Flatratepaket für monatliche 29,70 Euro erlaubt einen unbegrenzten Zugriff auf das Filmangebot.

BeamDVD - K-Pax-DVD spielt anstandslos in VLC
BeamDVD - K-Pax-DVD spielt anstandslos in VLC
Bis hierhin klingt das ungewöhnliche Projekt noch sehr interessant. Es hat aber mindestens einen großen Haken: Um das Abo abzuschließen, wird eine unverhältnismäßig hohe Einrichtungsgebühr von 90 Euro verlangt. Sie wird mit den Installationskosten für ein "eigenes Remote-DVD-Laufwerk" begründet. Das private Laufwerk gibt es so eigentlich nicht, stattdessen einen laut Diaz wachsenden Park an DVD-Laufwerken mit bereits eingelegten DVDs, auf die dann Kunden wechselseitig zugreifen.

Wie Diaz gegenüber Golem.de angab, kann BeamDVD auf die Einrichtungsgebühr nicht verzichten - die Alternative wären höhere DVD-Mietpreise gewesen, was dann aber wieder schwerer zu bewerben sei. Bei dem gewählten Ansatz geht der Kunde allerdings in Vorleistung, ohne Garantie, dass der Dienst auch langfristig zur Verfügung steht. Zumal es auf der Homepage heißt: "Ihr Remote-DVD-Laufwerk steht Ihnen für mindestens ein Jahr ohne weitere Kosten zur Verfügung." Diese Formulierung erwägt Diaz jedoch zu entfernen.

Der unter BeamDVD.de zu findende Dienst kann ohne die Einrichtungsgebühr kostenlos ausprobiert werden. Dafür müssen persönliche Daten und die Handynummer zur Übermittlung eines Freischaltcodes für den Zugriff auf einen Gratisfilm angegeben werden. Eine Methode, die Diaz zufolge auch Usenext zur Authentifizierung einsetzt und die keinen Spam nach sich ziehen soll.

Derzeit gibt es laut Diaz etwa 1.200 Laufwerke mit rund 1.000 Filmen zur Auswahl. In einem kurzen Versuch installierte Golem.de auf einem Testrechner die auf Microsofts iSCSI-Treiber setzende BeamDVD-Software, die anschließend in der System-Tray im Hintergrund läuft. Während die testweise auf der BeamDVD-Webseite ausgewählte DVD "Mimzy - Meine Freundin aus der Zukunft" (hier hat ein CPU-Hersteller seinen witzigen Gastauftritt) als bereits verliehen deklariert wurde, gelang der Zugriff auf "K-Pax" (mit Kevin Spacey). Kurze Zeit später steht das über die Ferne abgerufene DVD-Laufwerk mit der eingelegten K-Pax-DVD zum Abruf bereit. Über eine DSL-Anbindung mit 16 MBit/s lief die DVD in VLC anstandslos, während es im Windows Media Player ein paar kleinere Ruckler gab.

 BeamDVD - Spielfilm-DVDs über das Internet schauen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. 209€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 230,89€)
  2. 239€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 254,39€)
  3. (u. a. Vengeance LPX DDR4-3200 16 GB CL16-18-18-36 für 159,99€ statt ca. 195€ im...
  4. (u. a. HD143X FHD-Projektor für 399,99€ statt 479€ im Vergleich und UHD300X UHD-Projektor für...

hanswurschd 05. Feb 2009

einfach abwarten und immer zurückgehn lassen.sollte was schriftliches kommen anwalt...

noc 01. Feb 2009

Wenn man deren Werbung betrachtet ( Op. Walküre /Bolt) braucht man kein gehirn um zu...

Mad_Max 28. Jan 2009

Er war der erste, der das Thema "Blu-Ray" hochgezogen hat und das ist auch legitim. Es...

Mad_Max 28. Jan 2009

Schonmal an (einmalige) Lizenzkosten für irgendwelche Software gedacht??? Von den GEMA...

aaaaa 26. Jan 2009

Du Glücklicher. Ich habe es hier eine viertel Stunde mit dem Auto bis zur nächsten...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

    •  /