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Sony bricht beim Weihnachtsgeschäft mit LCD-Fernsehern ein

Konzern warnt vor 2,2 Milliarden Euro Verlust. Der japanische Elektronikkonzern Sony nimmt seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr zurück und warnt vor einem Verlust von 1,2 Milliarden Euro.
/ Achim Sawall
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Grund für den Einbruch waren die schwache Nachfrage für LCD-Fernseher im Weihnachtsgeschäft und die starke Landeswährung Yen, die die Gewinne aus dem Auslandsgeschäft schmälert. Die Fertigung von LCD-Fernsehern wird Sony zurückfahren, Fabriken in Japan werden zusammengelegt. Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei erwartet(öffnet im neuen Fenster) , dass dabei über 2.000 Arbeitsplätze wegfallen.

Noch im Oktober 2008 hatte Sony einen operativen Gewinn von 200 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Euro) und einen Nettogewinn von 150 Milliarden Yen (1,3 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt. Die Umsatzprognose senkte Sony um 14 Prozent von 9 auf 7,7 Billionen Yen.

Sony erlitt schon in seinem zweiten Finanzquartal , dessen Geschäftsbericht am 29. Oktober 2008 vorgelegt wurde, einen Gewinneinbruch um 72 Prozent. Im Dezember 2008 hatte die Konzernführung den Abbau von 16.000 Arbeitsplätzen und die Schließung von sechs Fabriken angekündigt. Damit sollen jährlich 100 Milliarden Yen (860 Millionen Euro) eingespart werden. Die Hälfte der 57 Sony-Fabriken ist in Japan angesiedelt, wo ein Drittel der 180.000 Konzernmitarbeiter tätig ist.

(Alle Währungsumrechnungen zum aktuellen Tageskurs am 22. Janaur 2009)


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