Seagate hat nicht nur Probleme mit Festplatten
Der Umsatz in dem Quartal, das zum 2. Januar 2009 endete, lag bei 2,3 Milliarden US-Dollar, nach 3,4 Milliarden ein Jahr zuvor. Unter dem Strich steht ein Nettoverlust von 496 Millionen US-Dollar (1,02 US-Dollar pro Aktie), nach einem Nettogewinn von 403 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
Insgesamt konnte Seagate in den ersten sechs Monaten seines Geschäftsjahres 2008/2009 rund 85 Millionen Festplatten verkaufen, erzielte damit einen Umsatz von 5,3 Milliarden US-Dollar und einen Nettoverlust von 436 Millionen US-Dollar, 0,90 US-Dollar pro Aktie, die knapp über 4 US-Dollar notiert.
Angesichts der aktuellen, von einer Krise geprägten Marktsituation, rechnet Seagate für sein drittes Quartal mit einem Marktvolumen von 110 Millionen verkauften Festplatten. Seagate geht trotz der aktuellen Probleme mit einigen seiner Festplatten davon aus, dass es zu keiner Verschiebung der Marktanteile kommen wird und plant daher für das aktuell laufende Quartal mit einem Umsatz von nur noch 1,6 bis 2,0 Milliarden US-Dollar.
Am 2. Januar 2009 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar bei einer Verschuldung von 2,4 Milliarden US-Dollar.