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Unbemannte Flugobjekte für zivile Anwendungen

Die Steuerung erfolgt über eine von Offis entwickelte Bodenstation, einen kleinen Kasten, an den ein Laptop als Bedien- und Ausgabegerät angeschlossen wird. Auf einer Google Maps vergleichbaren Oberfläche markiert der Mensch die Position, die das UAV ansteuern soll und gibt vor, welche Aufgaben dort erledigt werden sollen: Fotos machen, Messungen vornehmen oder eine Sonde absetzen, die Daten an den Kommandostand funkt. Einmal in der Luft, ist das UAV dann auf sich gestellt. Die Steuerungsintelligenz sorgt dafür, dass das Fluggerät in der Luft bleibt und dass es auch bei Wind den Kurs hält. Der Grund, weshalb Offis sich auf halbautonome Systeme beschränkt, sei auch ein ökonomischer, erläutert Brucke Golem.de. "Um selbst entscheiden zu können, braucht ein UAV so viel Technik, dass es nicht mehr fliegen kann."

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Quadrokopter
Quadrokopter
Der mit Akkus nur 3 kg schwere Quadrokopter besteht aus einem Karbonfaserrahmen und wird von vier Rotoren angetrieben. Das etwa 1,20 Meter große UAV fliegt bis zu 80 km/h und kann sich mit einer Akkuladung eine Stunde in der Luft halten. Seine Nutzlast beträgt bis zu 1 kg. Als kommerzielles Produkt könnte es inklusive Steuereinheit laut Brucke etwa 50.000 Euro kosten.

Nach gegenwärtigem deutschen Luftfahrtrecht dürfen UAVs wie der Quadrokopter jedoch nur bis zu 100 Fuß, etwa 30 Meter hoch fliegen. Danach kommen sie in den Luftraum, der für diese Flugobjekte gesperrt ist. Derzeit gibt es einige Bemühungen, diese Regelung zu ändern, unter anderem seitens eines EU-Projektes, an dem auch die deutsche Flugsicherung beteiligt ist. Vorbild könnte etwa Australien sein, wo der gesperrte Luftraum erst in 500 Fuß Höhe, etwa 150 Meter beginnt. Eine solche Neuregelung ist nach Aussage von Brucke unerlässlich, um Fluggeräte wie den Quadrokopter als kommerzielles Produkt anbieten zu können. Andernfalls sei der Markt auf Abnehmer wie Bundeswehr oder Bundespolizei beschränkt und damit zu klein.

Offis ist eine Ausgründung der Oldenburger Universität. Das Institut ist auch an dem Cuxhavener Pilotprojekt eTelligence beteiligt, dessen Ziel es ist, erneuerbare Energiequellen besser zu integrieren.

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an0nymus 03. Jun 2009

meine güte bist du dumm

karnov 03. Jun 2009

ist ja schön wenn ihr das was schon seit jahren vorhanden ist selbst programmiert habt...

Matthias Brucke 29. Jan 2009

Hi, ja, der kleine ist auf der Basis eines Mikrokopter-Bausatzes, da wir mit den Kollegen...

McGuyverV2 23. Jan 2009

Das mit der Einseitigkeit sehe ich nicht so. Ein Suchhund kann auch nicht fliegen, und...

Pauker2009 22. Jan 2009

... gibts dann Google Hinterhof-View, Google Gardenview, ...


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